Motorsport

BMW: "Matchball" in Budapest

  • In MOTORSPORT
  • 20. September 2016, 11:45 Uhr
  • Ralf Loweg
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mid Groß-Gerau - Auf dem Weg zum Titel: BMW-Pilot Marco Wittmann kann in Budapest vorzeitig Deutscher Tourenwagen-Meister werden. BMW

BMW hält im Deutschen Tourenwagen Masters alle Trümpfe in der Hand. Marco Wittmann kann in seinem M4 DTM bei der nächsten Veranstaltung am Wochenende in Budapest vorzeitig Meister werden. Das aber wollen die Rivalen von Audi und Mercedes verhindern.

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BMW hält im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) alle Trümpfe in der Hand. Marco Wittmann kann in seinem M4 DTM bei der nächsten Veranstaltung am Wochenende in Budapest vorzeitig Meister werden. Nach seinem Sieg auf dem Nürburgring hat der BMW-Pilot 33 Punkte Vorsprung auf seinen Verfolger Edoardo Mortara im Audi RS5 DTM. Sollte Marco Wittmann 18 Punkte mehr als sein Rivale holen, wäre ihm der zweite DTM-Titel nach 2014 nicht mehr zu nehmen. Dann könnte er das Saisonfinale am 25. Oktober 2016 in Hockenheim eigentlich zu einer Spazierfahrt nutzen. Aber auch in der Team- und Hersteller-Wertung liegt der Münchner Autobauer vor den Konkurrenten Audi und Mercedes-Benz.

Doch der 4,3 Kilometer lange Hungaroring vor den Toren der ungarischen Hauptstadt Budapest hat es in sich. Zweimal war die DTM auf dieser Strecke bisher zu Gast. 1988 und zuletzt 2014. Für BMW ist der Hungaroring ein gutes Pflaster: 2014 gewann Marco Wittmann und machte einen großen Schritt auf dem Weg zur Meisterschaft. BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt bleibt trotz der guten Ausgangslage vorsichtig: "Bei der Ausgeglichenheit dieser Rennserie wird sich am Schluss derjenige durchsetzen, der am konstantesten unterwegs ist. Da haben wir bisher einen guten Job gemacht." Mal schauen, Audi oder Mercedes die weiß-blaue Jubel-Party verhindern können.

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