Fahrrad

Die Stolperfallen beim Bikesharing

img
mid Groß-Gerau - Bikesharing boomt - vor allem in der Großstadt. Pressedienst Fahrrad

Nicht jeder kann sich ein teures Rennrad oder Mountainbike leisten. Dennoch muss niemand aufs Radfahren verzichten. Das Zauberwort vor allem für Stadtmenschen heißt 'Bikesharing'. Nutzer sollten jedoch die Vertragsbedingungen genau prüfen. Der ADAC gibt einige Tipps, was zu beachten ist.

Anzeige


Nicht jeder kann sich ein teures Rennrad oder Mountainbike leisten. Dennoch muss niemand aufs Radfahren verzichten. Das Zauberwort vor allem für Stadtmenschen heißt "Bikesharing". Für rund zwölf Euro am Tag sind die Räder an vielen Standorten zu haben. Nutzer sollten jedoch die Vertragsbedingungen genau prüfen. Der ADAC gibt einige Tipps, was zu beachten ist.

Zuerst sollten Bikesharer den persönlichen Versicherungsschutz prüfen, da bei den meisten Betreibern keine automatische Haftpflichtversicherung besteht. Der ADAC rät außerdem, sich vor der Nutzung online registrieren zu lassen und mit den wichtigsten Funktionen und Nutzungsbedingungen vertraut zu machen. Jeder sollte sich vorher vergewissern, dass alle Zugangsbedingungen erfüllt sind. Denn bei einigen Anbietern ist beispielsweise nur eine Registrierung mit Kreditkarte möglich.

Radler sollten in jedem Fall nachfragen, was im Falle einer Beschädigung, eines Diebstahls oder Unfalls zu tun ist. Denn in der Regel haftet der Mieter für Schäden an den Fahrrädern, Strafzettel oder einen Diebstahl während der Ausleihzeit. Und inwieweit der Anbieter dem Nutzer im Schadensfall entgegenkommen, unterscheidet sich laut ADAC stark.

Von der Theorie geht es dann an die Praxis. Hier gilt es für jeden Radler, alle wesentlichen Funktionen des Bikes zu checken, den Reifendruck und die Verstellbarkeit des Sattels vor der kostenpflichtigen Nutzung zu überprüfen. Ist die Checkliste dann abgearbeitet, steht der Rad-Tour nichts mehr im Weg.

Es gibt rund 80 Fahrrad-Verleihsysteme in Deutschland. Die größten Anbieter Call a Bike (Deutsche Bahn) und Nextbike sind in allen größeren Städten vertreten. Auch private Verleihsysteme drängen auf den Markt. Bei Bikesurfing Berlin können Nutzer beispielsweise kostenlos und auf Vertrauensbasis einzelne Fahrräder ausleihen. Sie wurden gespendet oder in Polizeiauktionen günstig ersteigert. Beim Startup Airdonkey werden Räder von Privatpersonen verliehen.

STARTSEITE

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie vor Ihrer Eingabe unbedingt unseren Datenschutzhinweis.