Ratgeber & Verkehr

Führerscheinkosten - Preissteigerung bei Fahrstunden

img
Fahrstunden werden immer teurer Foto: SP-X

Die teuersten Fahrstunden gibt es in großen Fahrschulen süddeutscher Mittelstädte. Zumindest rein statistisch gesehen. Was die Zahlen auch verraten: Das Lernen auf der Straße wird generell teurer.

Anzeige

Der Führerscheinerwerb ist teurer geworden. Der Durchschnittspreis für eine Fahrstunde betrug im Januar in Deutschland 36,52 Euro, im Vorjahresmonat lag der Wert noch bei 35,76 Euro, wie aus einer Umfrage des Fahrausbildungs-Interessenverbandes Moving hervorgeht. Das entspricht einem Plus von 2,13 Prozent. Die Preise beziehen sich jeweils auf eine normale, 45-minütige Pkw-Fahrstunde.

Gestiegen sind die Kosten pro Stunde vor allem in großen (plus 4,02 Prozent) und mittelgroßen Städten (plus 4,35 Prozent). In letztgenannten Gegenden sind Fahrstunden mit 37,89 Euro besonders teuer. Am preiswertesten sind die Fahrschulen in Kleinstädten, wo im Schnitt 35,64 Euro genommen werden. Darüber hinaus sind kleine Fahrschulen generell günstiger als mittlere und große, im Osten der Bundesrepublik ist die Fahrstunde günstiger als im Westen und Norden. Am teuersten ist die 45-minütige Lernfahrt in Süddeutschland (40,55 Euro).

Bis zum Ablegen der Prüfung benötigt ein Fahrschüler im Schnitt 32 Stunden. Die durchschnittlichen Kosten für einen Führerschein Klasse B betragen der Umfrage zufolge 1.775 Euro.

STARTSEITE

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie vor Ihrer Eingabe unbedingt unseren Datenschutzhinweis.