Fahrrad

Nachhaltig in die Zukunft: E-Holzlaufräder im Test

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  • 2. Dezember 2019, 16:10 Uhr
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mid Groß-Gerau - Professor Holger Hermanns hat das Ur-Rad zu neuem Leben erweckt. Universität des Saarlandes

In der langen Geschichte des Fahrrads gab es regelmäßig Aufsehen erregende Neuerungen. Von der Draisine ging es über das Hochrad, Klapprad, Rennrad, Mountainbike bis hin zum heutigen E-Bike. Anlässlich des 200. Geburtstag des Fahrrads legten Informatiker der Saar-Uni die Erfindung von Karl Freiherr Drais von Sauerbronn aus dem Jahr 1817 jetzt ganz neu auf. Die ''Draisine 200.0'' ist zwar immer noch aus Holz gefertigt, wurde aber mit einem Mini-Computer, Elektroantrieb, Batterie und intelligenten Sensoren technisch gewaltig aufgerüstet.

Was können Holzfahrräder von damals heute?

Beim Festakt am 12. Juni 2017 zum 200. Fahrradgeburtstag kam Professor Hermanns auf die Idee, das ursprüngliche Holzrad zeitgemäß auszustatten und für praktische Testzwecke zu nutzen. Gemeinsam mit dem bekannten belgischen Fahrrad-Ingenieur Dries Callebaut entwickelte Professor Holger Hermanns von der Universität des Saarlandes einen Prototypen für ein technologisch aufgerüstetes Holzlaufrad, die sogenannte "Draisine 200.0". Bei diesem neuartigen Holzrad soll direkt nach dem Abstoßen ein Elektromotor aktiviert werden, der den Laufrad-Fahrer sicher auf eine Geschwindigkeit von 25 km/h beschleunigt . Was meinen Sie? Ist die "Draisine 200.0" nur die Spielerei von Tüftlern oder tatsächlich ein schlüssiges Mobilitätskonzept der Zukunft? 

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Top oder Flop: Ist E-Mobilität mit einer hölzernen Draisine möglich?

Laut Professor Hermanns kann mithilfe der innovativen Holz-Draisine 200.0 eine optimierte und wesentlich sicherere Software für E-Bikes und Pedelecs entwickelt werden. Bei den heutigen E-Bikes schaltet sich der Elektromotor in dem Moment ein, in dem sich die Pedale des Fahrrads bewegen. Da es bei der Draisine keine Pedale gibt, musste logischerweise eine neue Technologie erfunden werden. Wann schiebt der Fahrer das Holzlaufrad tatsächlich an, um Fahrt aufzunehmen und wann holpert das hölzerne Laufrad nur unsanft über den Bordstein? Das ist ein gewaltiger Unterschied und sehr wichtig für die Sicherheit des Fahrers. Wenn man bedenkt, dass es das hölzerne E-Laufrad im Gegensatz zur Draisine von Karl von Drais nicht nur auf 6 km/h sondern auf 25 km/h bringen kann, sind Sicherheitstests wichtig. Professor Hermanns ist dabei, seinen neuen Prototyp auf Herz und Nieren zu testen. Die neuartige Sensortechnik soll auch Elektrofahrrädern mit Pedalen zusätzliche Sicherheit geben. 

Was meinen Sie?

Wir jedenfalls sind mehr als gespannt, ob die Draisine mit Elektromotor wieder eine Revolution in der Mobilität sein wird, wie vor 200 Jahren das Laufrad von Karl von Drais, das den Siegeszug des Fahrrads einläutete.

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