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Rolls-Royce-Historie: Sir Campbells Phantom II

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mid Groß-Gerau - Der Phantom II Continental von 1933 schafft muntere 152 km/h. Rolls-Royce

Der Countdown läuft bis zur Ankunft der nächsten Phantom-Generation von Rolls-Royce. Ende Juli 2017 ist es soweit. Als flankierende Maßnahme organisiert die britische BMW-Tochter eine ganz spezielle Ausstellung: In den Räumen des Auktionshauses Bonhams im Herzen Londons werden 'The Great Eight Phantoms' präsentiert.

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Der Countdown läuft bis zur Ankunft der nächsten Phantom-Generation von Rolls-Royce. Ende Juli 2017 ist es soweit. Als flankierende Maßnahme organisiert die britische BMW-Tochter eine ganz spezielle Ausstellung: In den Räumen des Auktionshauses Bonhams im Herzen Londons werden "The Great Eight Phantoms" präsentiert.

Das dritte Fahrzeug der außergewöhnlichen Kollektion ist der Phantom II Continental von Sir Malcom Campbell, der bis Ende 1932 mehrere prestigeträchtige Grand-Prix-Läufe gewonnen und den Geschwindigkeitsweltrekord zu Land gleich sechsmal verbessert hat. Als "schnellster Mensch" zu Land hatte er ein ehrgeiziges Ziel: Er wollte als erster die magische Marke von 300 Meilen pro Stunde (482 km/h) durchbrechen. "Der einzige Motor, der ihm dazu in der Lage schien, war ein 36,5 Liter großer Rolls-Royce R-Flugzeugmotor mit 2.300 PS", heißt es bei den Briten.

Die 300-Meilen-Schallmauer fiel zwar nicht, doch im ersten Anlauf gelang Sir Campbell am 22. Februar 1933 in Daytona Beach in Florida mit seinem "Blue Bird" immerhin ein Rekord mit 272 Meilen pro Stunde (438 km/h). Einen Monat später feierte er den Erfolg mit der Übernahme seines neuen Phantom II Continental mit dem Kennzeichen "AGO 1". Der Wagen mit kurzem Radstand wurde 1930 als sportlichere Version des Phantom II eingeführt und schaffte maximal 95 Meilen pro Stunde (152 km/h).

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