Motorsport

Von der Rennstrecke in die Sammlergarage

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mid Groß-Gerau - Der Formel-1-Rennwagen des Briten Lewis Hamilton kommt jetzt in die unternehmenseigene Garage. Daimler

Diese beiden Rennwagen hätte wohl jeder Auto-Freak gerne in der eigenen Garage stehen. Doch da ist nichts zu machen. Denn Fahrzeug-Einzelstücke und Kleinstauflagen sind in der Regel den unternehmenseigenen Sammlungen vorbehalten.

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Diese beiden Rennwagen hätte wohl jeder Auto-Freak gerne in der eigenen Garage stehen. Doch da ist nichts zu machen. Denn Fahrzeug-Einzelstücke und Kleinstauflagen sind in der Regel den unternehmenseigenen Sammlungen vorbehalten. Das gilt auch für Mercedes-Benz. Dort wandern jetzt der berühmte Silberpfeil von Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton aus der Saison 2013 und der C-Klasse-Tourenwagen aus den Jahren 2004 bis 2007 in die Sammlergarage von All Time Stars, dem Fahrzeughandel von Mercedes-Benz Classic.

Das Basiskonzept des Formel-1-Autos mit der Typenbezeichnung F1 W04 ist eine deutlich verfeinerte Evolutionsstufe des Vorgängermodells, erklären die Motorsport-Experten bei Mercedes. Der Rennwagen zeichnet sich unter anderem durch ein neues Frontflügel-Design aus, das aus fünf Elementen besteht, sowie durch einen Coanda-Auspuff der zweiten Generation am Heck. Der F1 W04 setzt erneut auf eine Schubstreben-Aufhängung vorn und eine Zugstreben-Aufhängung hinten, um Lebensdauer und Performance der Reifen zu optimieren, heißt es. Die Heckpartie gestalten die Ingenieure und Designer sehr kompakt. Außerdem hat der F1 W04 im Gegensatz zu seinem Vorgänger keine Stufennase, sondern eine aerodynamisch vorteilhaftere Blende. Die Leistung des Boliden gibt Mercedes mit 750 bis 830 PS an.

Da kann der Tourenwagen mit seinen 470 PS natürlich nicht mithalten. Der kommt ab 2004 auf Basis viertüriger Limousinen in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) zum Einsatz und löst die in den ersten Jahren verwendeten, zweitürigen Coupés ab. Die C-Klasse-Tourenwagen von 2004 haben einen tragenden Gitterrohrrahmen mit Dach und Seitenwänden aus Stahl, in den die Sicherheitszelle für den Fahrer eingebaut ist. Äußere Verkleidungs- und Anbauteile bestehen aus leichtem und widerstandsfähigem Carbon. Angetrieben wird der neue Rennsport-Tourenwagen von einem V8-Motor, der bereits seit 2000 im DTM-Fahrzeug auf Basis des Mercedes-Benz CLK eingesetzt wird.

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