Auto

Mercedes ruft sieben Modelle in die Werkstätten

  • In RÜCKRUFE
  • 7. Juli 2017, 09:52 Uhr
  • Thomas Schneider
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mid Groß-Gerau - Mercedes ruft seine Kompaktmodelle A- und B-Klasse sowie CLA und GLA (Foto) wegen Problemen mit dem Bremskraftverstärker in die Werkstatt. Daimler

Mercedes führt in Deutschland gleich drei Rückrufe für insgesamt sieben Modelle durch. Bei einigen Tausend Exemplaren der A- und B-Klasse sowie des CLA und GLA gibt es Probleme mit dem Bremskraftverstärker; bei einigen Dutzend E- und S-Klassen mit AMG-Motor kann es zu einem Ölverlust kommen und bei zwei CLS ist eine zu kurze Unterbodenverkleidung montiert.

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Mercedes führt in Deutschland gleich drei Rückrufe für insgesamt sieben Modelle durch. Bei der A- und B-Klasse sowie CLA und GLA gibt es Probleme mit dem Bremskraftverstärker; bei einigen Dutzend E- und S-Klassen mit AMG-Motor kann es zu einem Ölverlust kommen und bei zwei CLS ist eine zu kurze Unterbodenverkleidung montiert.

Bei den Kompaktmodellen ist laut der Fachzeitschrift "kfz-betrieb" eine "höhere vierstellige Anzahl" an Fahrzeugen aus dem Produktionszeitraum von April 2011 bis April 2013 mit dem Ottomotor "M270" (Links-/Rechtslenker) und dem Dieselmotor "OM651" (Linkslenker) betroffen. Hier kann der Anschlussstutzen der Unterdruckleitung am Bremskraftverstärker brechen, heißt es. Dadurch könne die Unterstützung nach wenigen Betätigungen nachlassen, und es sei mehr Kraftaufwand zum Bremsen nötig. Die Werkstätten tauschen die Unterdruckleitung des Bremskraftverstärkers binnen einer Stunde aus.

Darüber hinaus können Mikroperforationen an den Abgasturboladern von 72 Exemplaren der E- (BR 213) und S-Klasse (BR 222) mit dem AMG-Achtzylinder-Motor M177 zu einer Ölleckage an der Ölzulaufleitung führen. Bei diesen Fahrzeugen aus der Produktion von Oktober 2016 bis Mai 2017 muss daher Ölzulaufleitung an den Abgasturboladern getauscht werden, was etwa zwei Stunden in Anspruch nehmen soll.

Die dritte Aktion betrifft lediglich zwei CLS (BR 218) aus der Produktion von September 2016, bei denen eine zu kurze Unterbodenverkleidung montiert worden ist, die nicht formschlüssig mit dem vorderen Stoßfänger verbunden ist. Dadurch könne die Einhaltung der Anforderungen an den Fußgängerschutz nicht sichergestellt werden. Die Prüfung und der vorgesehene Austausch der Verkleidung sollen maximal eine halbe Stunde dauern.

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