Ratgeber & Verkehr

Wechselkennzeichen bleibt Ladenhüter - Eine Idee, die keiner braucht

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Zwar bieten Autoversicherer in Deutschland günstigere Wechselkennzeichentarife, doch wirklich sparen kann man mit dem Wechselkennzeichnen nicht Foto: GDV

Das Wechselkennzeichen feiert in Deutschland seinen fünften Geburtstag. Einen Grund zum Gratulieren gibt es allerdings nicht.

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SP-X/Köln. Seit Juli 2012 können Autobesitzer ein Wechselkennzeichen nutzen. Der Clou: Mit einem Kennzeichen lassen sich zwei Fahrzeuge anmelden. Wie jetzt der Automobilclub ACE in der jüngsten Ausgabe seine Mitgliedermagazins ACE Lenkrad berichtet, ist die vermeintlich clevere Lösung ein Flop. Demnach zählte das Kraftfahrtbundesamt Anfang des Jahres lediglich 3.838 Wechselkennzeichen.
 
Ein Grund für die geringe Resonanz: Wer das Wechselkennzeichen nutzt, kann daraus keinen nennenswerten finanziellen Vorteil ziehen. Trotz Wechselkennzeichen muss der Halter nämlich für beide Fahrzeuge den vollen Kfz-Steuersatz entrichten. Zwar gewähren die Kfz-Versicherer kleine Beitragsnachlässe für Kunden, die für mehrere Fahrzeuge ein Wechselkennzeichentrarif abschließen. Doch diese Rabatte können die zusätzlichen Zulassungsgebühren und die Mehrkosten für die Nummernschilder kaum kompensieren.

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