Motorrad

5x Apps für Motorradfahrer - Allzeit vernetzt

  • In MOTORRAD
  • 4. August 2017, 14:29 Uhr
  • Mario Hommen/SP-X
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Noch in diesem Jahr wird die App-Integrations-Software MySpin fürs Motorrad verfügbar sein. Mit ihrer Hilfe lassen sich Smartphone-Apps im Cockpit-Display - sofern vorhanden - anzeigen Foto: Bosch

Auch Motorradfahrer können mittlerweile das Internet bei ihren Ausflügen vielseitig nutzen. Wo fahren die Mitglieder meiner Touren-Gruppe? Wo sind die schönsten Routen? Kleine Programme bieten hier großartige Funktionen.

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Das Angebot von Smartphone-Apps für Motorradfahrer wächst stetig. Im Fokus steht dabei vor allem die Navigation. Diese Navi-Apps wollen den Bikern unter anderem möglichst attraktive und kurvenreiche Routen nahebringen. Der Austausch von Informationen zwischen Motorradfahrern ist eine weitere wichtige Funktion. Auch für mehr Sicherheit können die Programme sorgen.
 
Eine in Deutschland entwickelte App heißt Calimoto. Ein Hauptanliegen dieser Navigations-Software ist es, den Biker auf möglichst kurvige Routen zu führen. Ein spezieller Algorithmus soll dabei helfen, kurvige Landstraßen herauszufiltern. Man kann ein Ziel festlegen oder sich Rundtouren generieren. Außerdem bietet Calimoto die Möglichkeit, die eigene Tour zu tracken. Wer in seiner Gegend neue Routen testen möchte, kann sich somit anzeigen lassen, wo er bereits unterwegs war. Die Navigation funktioniert auch offline. Wer will, kann das Smartphone in der Tasche belassen, denn das Navi kann auch per Sprachausgabe übers Headset die Richtung ansagen. Die Basisversion von Calimoto samt einer Gebietskarte ist kostenlos. Weitere Karten kosten 9,99 Euro, das gesamte Kartenpaket gibt es für rund 70 Euro.
 
Aus den USA kommt die ebenfalls on- und offline funktionierende Navigations-App Rever, bei der vor allem der Community-Gedanke im Fokus steht. Über Rever kann man sich auf der Suche nach der nächsten Route von Experten Empfehlungen geben lassen. Man kann auch seine eigene Route erstellen und diese mit anderen Rever-Mitgliedern etwa für eine gemeinsame Ausfahrt teilen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Touren aufzuzeichnen und später zu analysieren, wenn man sich denn für Informationen wie Durchschnittsgeschwindigkeit oder Höhenprofile interessiert. Außerdem kann man seine Tour-Aufzeichnungen später mit Notizen, Tipps und Fotos anreichern und mit anderen Teilen. Wer den kompletten Funktionsumfang der in der Basis kostenlosen App will, muss jährlich rund 60 Dollar (rund 50 Euro) bezahlen.
 
Bisher nur für Apple-Smartphones angeboten wird die App Navi Rider. Auch hier soll das Navigationsprogramm als Community-Plattform für Motorradfahrer dienen. Bei Navi Rider gibt es ebenfalls die Funktion, Routenempfehlungen zu nutzen oder Routen auszutauschen. Außerdem zeigt die Navigation unterwegs Warnungen vor aktuellen Gefahren oder vor scharfen Kurven an. Wer mit mehreren Bikern auf einer Route im losen Verbund unterwegs ist, kann sich die aktuelle Position seiner Mitfahrer auf der Karte beziehungsweise Route anzeigen lassen.
 
Die aktuelle Position anzuzeigen, ist auch die Kernfunktion der kostenlosen App Glympse. Über das Programm können sich die Familie, Freunde oder Kollegen mithilfe von GPS-Tracking den aktuellen Standpunkt des Motorradfahrers in Echtzeit anzeigen lassen. Wer sich mit anderen Bikern für eine Ausfahrt verabredet hat, kann auf seinem Smartphone schauen, wo sich die Mitglieder der Gruppe gerade aufhalten. Wer als Erster zum Treffen erscheint, hat somit die Möglichkeit zu schauen, wann der Rest ankommt. Und ist man gerade auf einer Urlaubstour unterwegs, können die Daheimgebliebenen übers Internet schauen, wo man sich aktuell befindet.
 
Wer ein Helm mit Headset hat, kann sein Smartphone auch als Internetradio nutzen. Kostenlos laden lässt sich zum Beispiel die App Dash Radio. Hier gibt es mehr als 80 Radiostationen, die eigentlich jedes Musikgenre abdecken und mehr als eine Milliarde Streams bieten.  

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