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Reißverschluss-Verfahren: So geht es richtig

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mid Groß-Gerau - Autofahrer sollten sich bei dem Wegfall einer Fahrspur erst sehr spät in die weiterführende Spur einordnen. DVR

Fällt auf einer Straße eine Fahrspur weg, müssen sich Fahrer im Reißverschluss-Verfahren abwechselnd in die weiterführende Spur einordnen. Das ist prinzipiell so einfach wie Schuhe binden, dennoch machen Verkehrsteilnehmer dabei immer wieder Fehler. Denn was viele nicht wissen: Das Einfädeln sollte erst kurz vor der Verengung erfolgen. Sonst kommt es unnötig zu brenzligen Situationen und Stau.

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Fällt auf einer Straße eine Fahrspur weg, müssen sich Fahrer im Reißverschluss-Verfahren abwechselnd in die weiterführende Spur einordnen. Das ist prinzipiell so einfach wie Schuhe binden, dennoch machen Verkehrsteilnehmer laut des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) dabei immer wieder Fehler. Denn was viele nicht wissen: Das Einfädeln sollte erst kurz vor der Fahrspurverjüngung erfolgen. Sonst kommt es unnötig zu brenzligen Situationen und Stau.

"Viele Fahrerinnen und Fahrer wechseln schon mehrere hundert Meter vor der Verengung die Spur", sagt DVR-Hauptgeschäftsführer Christian Kellner. "Das kann je nach Verkehrsdichte dazu führen, dass das Stauende sich weiter nach hinten verschiebt." Ein abrupter Spurwechsel erhöhe außerdem die Gefahr von Unfällen. Im Gegenzug müssen die Fahrer auf der freien Spur den anderen Verkehrsteilnehmern natürlich die Möglichkeit geben, sich dort einzufädeln.

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