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Lexus auf der IAA - Keine Eile mit dem Elektroauto

  • In AUTO
  • 13. September 2017, 11:04 Uhr
  • Holger Holzer/SP-X
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Schön, schnell und sparsam: Der Lexus LC 500h Foto: Lexus

Dank des lange Zeit belächelten Hybridantriebs hat Lexus weder ein CO2- noch ein NOx-Problem. Wo andere Premiumhersteller panisch auf den E-Antrieb setzen, können die Japaner abwarten.

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Trotz großer Pkw-Modelle und starker Antriebe sieht sich Lexus in Sachen CO2-Ausstoß gut aufgestellt. Grund dafür ist der mehr als 90-prozentige Hybridanteil der Marke in Westeuropa. Beim Thema Elektroauto kann die Marke daher nach Einschätzung von Lexus-Europachef Alain Uyttenhoven zunächst abwarten.
 
Bislang kommt das reine E-Auto bei den meisten Herstellern nicht aus der Verlustzone. Zumindest nicht außerhalb von Märkten mit wirksamer öffentlicher Förderung. ,,Die Automobilindustrie insgesamt muss eine Lösung finden, die wirtschaftlich ist", sagt Uyttenhoven zu den ökonomischen Perspektiven des Batteriebetriebs. Denn perspektivisch führe kein Weg an den E-Mobilen vorbei, ohne sie seien die für 2020 geltenden CO2-Grenzwerte von 95 Gramm nicht zu erreichen. Lexus ist nach seiner Aussage bei der Klimagas-Reduktion dank des Hybridantriebs aber aktuell auf einem guten Weg. Dass der Verbrennungsmotor gleichzeitig verschwindet, glaubt er jedoch nicht. ,,Die Elektrifizierung wird langsamer gehen, als viele denken." Statt einer Revolution sei eine Evolution zu erwarten.
 
Darauf fühlt sich Lexus gut vorbereitet. Der Toyota-Konzern habe durch den Hybrid große Erfahrung mit der Elektrifizierung, so Uyttenhoven. Ein reines E-Auto könnte daher vergleichsweise schnell auf die Beine gestellt werden.
 

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