Technik & Wissen

Solarauto: Mit Sonnenschein durch Australien

img
mid Groß-Gerau - Mit dem Solarauto durch Australien: Dieser heißen Aufgabe stellt sich das Bochumer Team mit ihrem "blue.cruiser". Hochschule Bochum

Saubere Sache: Studenten der Hochschule Bochum testen in Australien ihren 'thyssenkrupp blue.cruiser' - ein Fahrzeug der besonderen Art. Der Elektrowagen rollt nämlich mit Solarenergie über die Straßen 'Down Under'.

Anzeige


Saubere Sache: Studenten der Hochschule Bochum testen in Australien ihren "thyssenkrupp blue.cruiser" - ein Fahrzeug der besonderen Art. Der Elektrowagen rollt nämlich mit Solarenergie über die Straßen "Down Under". Am 8. Oktober treten die Nachwuchsforscher im australischen Darwin bei der World Solar Challenge an, der Weltmeisterschaft der Solarmobile.

Vorher werden vor Ort noch zahlreiche Tests und Feinabstimmungen absolviert. Der Solargenerator muss auf alle Eventualitäten hin geprüft werden. Damit die Sicherheit bei der Veranstaltung gewährleistet ist, wird beim sogenannten "Static Scrutineering" das Fahrzeug unter die Lupe genommen. Die Fläche der Solarzellen wird vermessen, der "blue.cruiser" gewogen und die Sicht des Fahrers überprüft. In 15 Sekunden sollen alle Insassen im Notfall aussteigen können. Soweit scheint für das Bochumer Solarauto alles glatt zu laufen.

Vier Menschen finden im liebevoll gebauten Fahrzeug Platz. Abstandswarner, Zentralverriegelung, Infodisplay, Sitzheizung und elektrisch-adaptives Fahrwerk helfen dabei, ein Gefühl von Alltags-Auto zu erzeugen. Für die Fahrt zum Sonnen-Sieg müssen die Teilnehmer eine 3.000 Kilometer lange Reise nach Adelaide absolvieren.

Es ist aber kein Rennen im klassischen Sinn, die Gewinnkriterien bestehen aus mehreren Faktoren. Gewertet werden unter anderem die Anzahl der transportieren Personen, die verbrauchte Energie, gemessen in der Anzahl der Ladungen der Batteriekapazität, befüllt über das Stromnetz. Jurorenwertungen fließen ebenfalls mit ein. Insgesamt treten 42 Teams aus 30 Ländern in drei Disziplinen gegeneinander an. Aus Deutschland nimmt neben der Hochschule Bochum noch ein Team der RWTH Aachen und der FH Aachen teil. Wir wünschen viel Erfolg.

STARTSEITE

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie vor Ihrer Eingabe unbedingt unseren Datenschutzhinweis.