Forschung

Google und Volkswagen: Große Rechenkraft für fließenden Verkehr

img
mid Groß-Gerau - Google und Volkswagen setzen für ihre gemeinsamen Forschungsprojekte auf Quantencomputer. Volkswagen Konzern

In einer neu angekündigten Partnerschaft kooperieren der Volkswagen Konzern und Google auf dem Gebiet der Quantencomputer. Zusammen möchten die Branchengrößen Fortschritte im Mobilitätsbereich realisieren.

Anzeige


In einer neu angekündigten Partnerschaft kooperieren der Volkswagen Konzern und Google auf dem Gebiet der Quantencomputer. Zusammen möchten die Branchengrößen Fortschritte im Mobilitätsbereich realisieren. Das haben die Partner auf der Technologiekonferenz "Web Summit 2017" in Lissabon nun bekannt gegeben. Herzstück des Projekts ist ein Google-Quantencomputer, der durch seine überragende Rechenleistung aufwändige Aufgaben lösen kann.

Drei Entwicklungsbereiche stehen im Mittelpunkt: die Weiterentwicklung der Verkehrsoptimierung, die Simulation von Materialstrukturen für E-Fahrzeug-Batterien und Werkstoffe sowie die Arbeit mit neuen Verfahren zum maschinellen Lernen. "Volkswagen hat großes Expertenwissen darin, wichtige anwendungsnahe Aufgaben zu lösen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam zu erforschen, wie Quantencomputing die Automobilindustrie verändern und voranbringen könnte", kommentiert Hartmut Neven, Entwicklungsleiter des Google Quantum Artificial Intelligence Laboratory. Zunächst entwickeln die Experten von Volkswagen Information Technology Centern (IT-Labs) in San Francisco und München zusammen mit Google-Experten Algorithmen, Simulationen und Optimierungen. Dann werden die einzelnen Bereiche gezielt in Angriff genommen.

Im Punkt Verkehrsoptimierung bauen die Experten auf bisherigen Projekten auf und implementieren variable Größen wie städtische Verkehrsleitsysteme, verfügbare E-Ladesäulen oder freie Parkflächen. Werkstoffe und die Materialstruktur leistungsstarker E-Fahrzeug-Batterien werden im Quantencomputer simuliert und verbessert. Die Erkenntnisse fließen dann in den Fahrzeugbau und die Batterieforschung ein. Nicht zuletzt forschen die Partner mit Blick auf das autonome Fahren an künstlicher Intelligenz.

STARTSEITE

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie vor Ihrer Eingabe unbedingt unseren Datenschutzhinweis.