Motorrad

Lambretta-Comeback - Italo-Kult aus Taiwan

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Im März 2018 geht die Marke Lambretta in Deutschland wieder an den Start Foto: Lambretta

Die Marke Lambretta kehrt zurück. Bereits Anfang 2018 ist offizieller Marktstart für die V-Special-Baureihe, die es in drei Leistungsvarianten geben wird.

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Die österreichische KSR Group füllt den historischen Markennamen Lambretta mit neuem Leben. Bereits im Sommer 2017 hat der Importeur diverser Zweiradmarken seine Pläne für das Comeback der einst italienischen Kult-Marke präsentiert. Auf der Motorradmesse Eicma (bis 12. November) verriet KSR nun Marktstarttermin und Preise für die Retro-Roller.
 
Bei der V-Special genannten Baureihe handelt es sich um Roller mit zeitgemäßer Technik aus taiwanesischer Produktion, die optisch durchaus Ähnlichkeiten mit dem italienischen Original erkennen lassen, zugleich dieses aber auch neu interpretieren. Als Tribut an die Neuzeit gibt es LED-Leuchten, Scheibenbremsen oder einen Digital-Tacho, bei dem allerdings die Geschwindigkeit noch analog angezeigt wird.
 
Zum Einsatz kommen Viertaktmotoren. In drei Hubraum-Varianten wird die V-Special-Serie angeboten: Die 50er leistet 2,6 kW/3,5 PS, die 125er 7,5 kW/10 PS, während die 200er 8,9 kW/12 PS über ein CVT-Getriebe ans Hinterrad bringt. Das Einstiegsmodell basiert auf einem Stahlrohrrahmen, bei den beiden größeren Modellen steckt unter der Retro-Verkleidung eine Stahlrohr-Blech-Konstruktion.
 
Ende 2017 startet Sanyang in Taiwan die Produktion der neuen Lambretta-Generation. Ab Februar wird zunächst eine limitierte Vorserie in Europa angeboten, im März folgt der offizielle Marktstart. Die V50 Special wird dann für rund 2.800 Euro angeboten, 600 Euro mehr kostet die 125er, für die V200 werden gut 4.000 Euro aufgerufen.

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