Gebrauchtwagen

Die zuverlässigsten Autos für Fahranfänger - Mobilitätsstart für kleines Geld

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Der Toyota Yaris ist in Sachen Zuverlässigkeit ein echter Japaner Foto: Toyota

Klein, günstig und zuverlässig - das erste eigene Auto muss vor allem bei den Kosten überzeugen.

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Das erste eigene Auto ist meist ein Kleinwagen. Die Stadtflitzer kosten nicht viel bei Erwerb und Betrieb, sind leicht einzuparken und auf dem Gebrauchtwagenmarkt reichlich verfügbar. Nur zuverlässig sollten sie sein. Fünf Tipps in der Klasse unterhalb von 10.000 Euro, orientiert an der Platzierung im aktuellen TÜV-Report (Altersklasse 6 bis 7 Jahre).  

Toyota Yaris
Ein Toyota darf unter den besonders zuverlässigen Kleinwagen nicht fehlen. Der Yaris (XP9, bis Baujahr 2010) zählt im Segment der sechs- bis siebenjährigen Autos zu den Mängelzwergen. Zur Wahl stehen Drei- und Fünftürer, wobei ersterer für Singles durchaus ausreicht. Im Alltag ist der Yaris ein guter Allrounder: Beim Platzangebot schlägt sich der Japaner trotz seiner Länge von nur 3,75 Metern ordentlich, das Fahrwerk ist ausgewogen, das Geräuschniveau im Innenraum niedrig. Den Schleuderschutz ESP gibt es aber nur in den höheren Ausstattungsvarianten.

Honda Jazz
Der Fünftürer ist das Raumwunder unter den Kleinwagen. Die Rückbank des Jazz vom Typ GE/GG (2008 bis 2014) lässt sich nicht nur längs verschieben, sondern auch hochklappen, so dass im Fußraum viel Stauraum frei wird. Alternativ lassen sich natürlich auch noch die Lehnen umlegen, was den Kofferraum vergrößert. Schaltfaule finden im Jazz einen der wenigen Kleinwagen mit Automatik-Option, Spritsparer ein Hybridmodell. Leichte Schwächen zeigt der Japaner vor allem bei den Bremsen; die Reparaturen sind aber in der Regel günstig. Ebenfalls erfreulich: ESP ist serienmäßig an Bord.

Mitsubishi Colt
Der kleine Japaner (Typ Z30) wird bereits seit 2012 nicht mehr gebaut, auf der Straße ist er aber noch regelmäßig zu sehen. Was auch an seiner soliden Machart liegt. Bremse und Licht sind in dieser Hinsicht zwar nur Mittelmaß, Fahrwerk, Motor und Abgasanlage werden von den TÜV-Prüfern aber auch nach Jahren überdurchschnittlich häufig durchgewinkt. Zudem überzeugen Drei- und Fünftürer durch ordentliches Platzangebot, bequeme Sitze und simple Bedienung. Neben Allerweltsmotoren gibt es auch einen1,5-Liter-Turbo mit 110 kW/150 PS, der den Japaner zum Polo-GTI-Konkurrenten macht. Auch den gibt es längst für vierstellige Summen. Allerdings zahlen Fahranfänger für stark motorisierte Modelle besonders hohe Versicherungsbeiträge.

Mazda2
Dauerbrenner in allen Zuverlässigkeitsstatistiken ist der Mazda2 vom Typ DE (2007 bis 2014). Im aktuellen TÜV-Report fährt er in der Altersgruppe der 2- bis 3-Jährigen den Sieg als bester Kleinwagen ein. Aber auch mit vier bis fünf Jahren mehr auf dem Buckel kann er noch locker überzeugen. Vor allem, wenn der Vorbesitzer keine überdurchschnittlichen sportlichen Ambitionen hatte. Denn die gehen bei dem kleinen Dynamiker schnell auf die Achsaufhängungen. Wer es nicht übertreibt, kann mit dem engen Verwandten des Ford Fiesta aber viel Fahrspaß haben. Dafür, dass dabei nichts schief geht, sorgt das serienmäßige ESP.

VW Polo
Die Spitzenplätze bei der Kleinwagenklasse sind fest in japanischer Hand? Nicht ganz. Auch der VW Polo (Typ 6R, 2009 bis 2017) schneidet in der Statistik blendend ab. Der technisch weitgehend identische Audi A1 ist sogar der beste Segments-Vertreter, allerdings ist der Ingolstädter Premium-Polo nur schwer 10.000 Euro zu haben und daher hier nicht berücksichtigt. Im Zweifel gilt aber das meiste des im Folgenden geschriebenen auch für ihn. Wenn der TÜV etwas bemängelt, dann in der Regel die Bremsen, manchmal auch die Auspuffanlage. Ölverlust zählt ebenfalls zu den bekannten Problemen. Im Gegenzug erhält man aber ein ausgewogenes Auto, das sich bei der Anmutung eher an der Kompaktklasse als an der Kleinwagenkonkurrenz orientiert.

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