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DS7 Crossback - Fahren wie Gott in Frankreich?

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  • 7. Dezember 2017, 14:50 Uhr
  • Michael Lennartz
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Der DS 7 ist die erste Eigenentwicklung der PSA-Edelmarke Foto: DS

Im Premium-Segment haben es Importmarken in Deutschland traditionell schwer. Frankreichs Edelmarke DS wagt jetzt einen neuen Versuch. Mit viel Charme und Chic.

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Gut drei Jahre nachdem sich DS als eigenständiges Premium-Label von Citroen abgenabelt hat, kommt Mitte Februar mit dem DS7 Crossback das erste wirklich selbst entwickelte Modell der Marke nach Deutschland. Das SUV kostet mindestens 31.500 Euro.

Der Auftritt des knapp 4,60 Meter langen Crossovers ist stattlich. Die mächtige Frontpartie mit dem sechseckigen Kühlergrill im Rautenmuster und den LED-Scheinwerfern, die schnörkellose Seitenansicht und das Heck mit den filigranen 3D-Rückleuchten sind dem Flaggschiff einer Marke durchaus angemessen. Auch innen: Alcantara oder Nappaleder, stilvoll eingepasste Holz-, Aluminium- oder Chromelemente, Nähte mit aufwendig gesticktem Perlenmuster aus der Pariser Haute Couture, eine beim Anlassen sich herausdrehende Analog-Uhr oder eine HiFi-Soundanlage mit 14 Lautsprechern - alles ist chic und mit viel Liebe zum Detail verarbeitet.

Weniger gut scheint noch die Motorenpalette des DS7 Crossback mit dem deutschen Premium-Verständnis in Einklang zu bringen. Fünf Triebwerks-Varianten, zwei Diesel und drei Benziner, wird es im Laufe des Jahres geben. Zum Verkaufsstart im Februar steht lediglich der 130 kW/180 PS starke 2,0-Liter-Diesel mit einem Normverbrauch von 4,9 Litern zur Verfügung. Jeweils im Monatsabstand folgen dann zunächst der kleine 1,5-Liter-Selbstzünder mit 96 kW/130 PS als vorläufiges Einstiegsmodell für 31.490 Euro und der 1,6-Liter-Benziner mit 165 kW/225. Im Sommer wird die Ottomotoren-Reihe um den 180-PS-Vierzylinder und den 96 kW/130 PS starken Dreizylinder ergänzt. Die Top-Variante erfordert noch eine längere Wartezeit, denn als erster Plug-in-Hybrid des PSA-Konzerns wird der DS7 Crossback E-Tense 4x4 erst Mitte 2019 zur Verfügung stehen. Er ist dann auch das einzige Modell mit Allradtechnik; in allen anderen Varianten werden nur die Vorderräder angetrieben.

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