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Continental: So werden Kreuzungen sicherer

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mid Groß-Gerau - Eine neue Technologie aus dem Hause Continental kann verdeckte Fußgänger auf Kreuzungen erkennen und den herannahenden Autofahrer warnen. Continental

Der heutige Straßenverkehr zeigt täglich auf, dass in puncto Sicherheit noch an einigen Ecken Nachholbedarf herrscht. Vor allem an Kreuzungen und T-Kreuzungen sorgt menschliches Versagen immer wieder für schwere Unfälle. Continental präsentiert in Las Vegas neueste V2X-Kommunikation.

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Der heutige Straßenverkehr zeigt täglich auf, dass in puncto Sicherheit noch an einigen Ecken Nachholbedarf herrscht. Vor allem an Kreuzungen und T-Kreuzungen sorgt menschliches Versagen immer wieder für schwere Unfälle. Ob mangelnde Aufmerksamkeit, Fehleinschätzung der Situation oder sich verdeckt nähernde Fußgänger oder Fahrzeuge - weltweit sterben zahllose Menschen durch eben jene Kreuzungs-Unfälle. Allein in den USA ereignen sich laut des amerikanischen Verkehrsministeriums "51 Prozent aller Unfälle mit Verletzten sowie 28 Prozent aller Unfälle mit Verkehrstoten an Kreuzungen." Eindeutig zu viel, meint Continental und forscht seit Jahren in genau dieser Richtung.

Erste wegweisende Ergebnisse spiegeln sich in der V2X, sprich Fahrzeug-zu-X-Kommunikation. Kombiniert mit neuester Sensortechnologie "will das Unternehmen heutige gefährliche und unübersichtliche Kreuzungen in intelligente und dadurch deutlich sicherere Kreuzungen verwandeln. Das Konzept erkennt jeden Verkehrsteilnehmer im 360 Grad-Umkreis einer Kreuzung und übermittelt Position und Bewegung relevanter Objekte an alle sich nähernden Fahrzeuge, die über V2X-Technologie verfügen", heißt es seitens Continental. Ein Schwerpunkt der Technologien ist der verbesserte Schutz von schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Fahrradfahrern und Fußgängern.

"Es ist für uns ein großer Ansporn, mit unserer Technologie für intelligente Kreuzungen einen Beitrag im Rahmen der Smart City Challenge des US-Verkehrsministeriums für eine hoch innovative Stadt wie Columbus zu leisten", sagt Jeremy McClain, Leiter Systems & Technology in der Division Chassis & Safety bei Continental in Nordamerika. "Unsere Lösung beruht auf dem Transfer und der gezielten Weiterentwicklung von fahrzeugerprobten Hard- und Softwarelösungen in Infrastruktur-Anwendungen. Städte werden diese Technologie nutzen können, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Darüber hinaus kann die Technologie perspektivisch helfen, den innerstädtischen Verkehr durch verkürzte Fahrzeiten und geringere Emissionen zu entlasten." Zu sehen sind die neuen Technologien vom 9. bis 12. Januar 2018 auf der Consumer Electronics Show, kurz CES, in Las Vegas.

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