Umwelt & Eco

Genovation GXE - Corvette als Tesla-Killer

img
Genovation zeigt erstmals die Serienversion einer zum E-Mobil umgebauten Corvette C7 Foto: Genovation/Josh Scott

Schon seit einigen Jahren arbeitet die US-Firma Genovation am Umbau der Corvette zum E-Mobil. Jetzt ist die Serienversion fertig, die mit aberwitzigen Fahrleistungen protzt.

Anzeige

Das US-Unternehmen Genovation hat sich der Konversion der amerikanischen Sportwagen-Ikone Corvette zum emissionslosen E-Mobil verschrieben. Bereits vor einigen Jahren wurde ein Umbau-Projekt auf Basis der C6 realisiert. Jetzt haben die Starkstrom-Spezialisten eine Variante auf aktuellen Corvette zur Serienreife gebracht. Der zur E-Flunder umgebaute Chevy soll 334 km/h schnell werden. Sofern sich genügend Zahlungswillige finden, sollen 75 GXE entstehen.

Auf den ersten Blick wirkt die elektrifizierte Version wie eine normale Corvette C7. Doch bei genauem Hinschauen zeigen sich auch Unterschiede. So wurde das Kühlergrilldesign der Front unter anderem mit farblich variablen LED-Tagfahrleuchten aufgepeppt. Des Weiteren fehlen am Heck Auspuffendrohre, zudem wurden - eine Hommage an ältere Corvette-Generationen - runde LED-Heckleuchten verbaut.

Unter der Fronthaube, wo sonst ein V8-Benziner bollert, mobilisieren zwei nahezu lautlose E-Motoren 581 kW/790 PS und 950 Newtonmeter Drehmoment. Über das Fahrzeug verteilen sich zudem fünf Batteriepakete mit 61,6 kWh Speicherkapazität. Damit bringt es die E-Corvette auf gut 1,9 Tonnen Gewicht. Dennoch soll die Sprintzeit aus dem Stand auf Tempo 100 weniger als drei Sekunden dauern. Übertragen wird die Kraft übrigens über ein klassisches Getriebe, was die für Elektroautos ungewöhnlich hohe der Höchstgeschwindigkeit erklärt. Wie beim Original stehen ein manuelles Siebengang- oder ein automatisches Achtgang-Getriebe zu Wahl. Ein sonderlich effizientes Fahrzeug ist die E-Corvette dennoch nicht, denn mit einer Akkuladung sollen bei normaler Fahrweise 280 Kilometer Reichweite möglich sein.

Wer einen Genovation GXE haben will, muss zudem tief in die Tasche greifen. Allein der Umbau, das Basisfahrzeug ist da noch nicht inkludiert, kostet eine Dreiviertelmillion Dollar, was umgerechnet rund 625.000 Euro entspricht.

STARTSEITE