Motorrad

Elektro-Enduro Cake Kalk - Lautlos durch die Pampa

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Ab Sommer 2017 weltweit verfügbar: Elektro-Enduro Cake Kalk Foto: Cake

Enduro-Touren durch die Wildnis können ein großer Spaß sein, doch die Natur ächzt unter dem Krach und den Abgasen. Einen deutlichen umweltfreundlicheren Ansatz verfolgt jetzt die schwedische Firma Cake mit der Elektro-Enduro Kalk.

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Naturfreunden dürften Enduro-Sportler, die durch Wälder und über Wiesen knattern, ein Graus sein. Wenn allerdings die Maschine lautlos und emissionfrei fährt, könnte die Toleranz gegenüber diesem Freizeitsport steigen. Einen solchen batterieelektrischen und damit tendenziell umweltfreundlicheren Crosser bietet Mitte 2018 die schwedische Firma Cake mit der rund 14.000 Euro Kalk an.

Bei diesem Sportgerät handelt es sich um eine verblüffend einfach gestrickte Konstruktion. So gibt es einen luftigen Brückenrahmen aus zusammengeschraubten Aluprofilen, der mittig unterhalb der Sitzbank eine große Batterie, die Leistungselektronik und einen kleinen 15 kW/20 PS und 42 Newtonmeter leistenden E-Motor aufnimmt. Das kettengetriebene, von einer Zweiarmschwinge aus Alu geführte Hinterrad wird über ein Zentralfederbein angelenkt. Vorne kommt eine Upside-Down-Gabel mit 38er-Rohren zum Einsatz. Alle Federelemente sind einstellbar.

Trotz des batterieelektrischen Antriebs, der dank 2,6 kWh Speicherkapazität gut 80 Kilometer Reichweite erlaubt, wiegt das Sportgerät weniger als 70 Kilogramm. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Cake mit 80 km/h an. Da die Kalk als reines Sportgerät ohne Straßenzulassung ausgelegt wurde, kann sie auf Beleuchtung, Blinker oder ein Cockpit verzichten.

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