Motorsport

Teams entscheiden sich für Formel 2

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@ gianfrancodebei (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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Jeder Rennfahrer wünscht es sich, in die Formel 1 aufzusteigen. Doch es gibt auch Teams, die das Angebot des Aufstiegs in die Formel 1 ausschlagen. Das klingt ziemlich verrückt, ist aber passiert. Aktuell befinden sich zehn Teams in der Formel 1. Hierzu zählen unter anderem McLaren, Mercedes und Ferrari. Es gibt zwar gelegentlich auch Ausschreibungen, doch einfach ist es nicht, in die Formel 1 zukommen. Ein bisschen frischer Wind würde sogar vielleicht ganz guttun. Allgemein ist es für neugegründete Teams schwierig, sich in der Szene zu halten. Viele sind wieder nach kurzer Zeit von der Oberfläche verschwunden. Aber warum ist es eigentlich so schwierig, in die Formel 1 zu gelangen und warum gibt es Teams, die überhaupt gar nicht an einen Wechsel von der Formel 2 in die Spitzenklassen nachdenken?

Die möglichen Kandidaten, die das Potential zum Fahren in der Formel 1 hätten, trauen es sich ganz einfach aufgrund der aktuellen Bedingungen nicht zu. So ist es beispielsweise, dass ein bestimmtes Budget aufgebraucht werden muss, was viele Teams gar nicht übrig haben. Wenn sich die Bedingungen wie die aufzubringenden Kosten etwas verbessern und viele Veränderungen an der Struktur vorgenommen werden würden, könnten sich vielleicht einige Rennställe für den Aufstieg begeistern. Aktuell ist es so, dass die Kosten stark angestiegen sind und Sponsoren wegbleiben. Auch die Konkurrenz untereinander ist hart, sodass es da auch immer wieder zu Problemen untereinander kommt. Wer in die Formel 1 wechselt, wird es generell nicht gerade leicht haben.

Ein Team, das sich aus diesen Gründen gegen die Formel 1 entschieden hat, ist DAMS. Das Risiko des Wechsels war dem Rennstall einfach zu groß. Das Team möchte die Firma retten und nicht in den Abgrund treiben. Würde das Team von der Formel 2 in die Formel 1 wechseln, würden sie sicherlich bis zum Sommer oder Herbst durchhalten. Danach wären die finanziellen Ressourcen möglicherweise aufgebraucht. Das ist natürlich nicht die Intention eines Rennstalls. Wer sich da vorher im Klaren darüber ist, entscheidet sich absolut richtig. Vor allem ist es ja auch so, dass das eingesetzte Geld noch lange keinen großen Erfolg in der Formel 1 mit sich bringt.

Selbst Rennställe, die sich bereits in der Formel 1 etabliert haben, raten von einem Aufstieg in die Formel 1 zu den jetzigen Bedingungen strikt ab. Es gibt Teams, die jede Menge Geld in die Formel 1 stecken, dennoch mit dem Team auf der Stelle treten und kein Vorwärtskommen sehen, was besonders ärgerlich ist. Von daher ist es für viele Teams lukrativer und interessanter, lieber weiter in der Formel 2 zu fahren, anstatt in der Königsklasse. Übrigens ist es auch möglich, Sportwetten auf die Rennen der Formel 2 abzugeben. Wer interessiert ist, der kann beispielsweise bei Sportwetten.net vorbeischauen und dort einen Tipp abgeben.

Als neues Team in die Formel 1 einsteigen, das ist also wirklich keine gute Option, auch wenn alle davon träumen, einmal an der Spitze mitzufahren. Da es für ein komplett neues Team absolut schwierig ist, gibt es höchstens ein Hintertürchen, um mitfahren zu können. Wer gute Connections hat, der kann vielleicht mit einem Hersteller kooperieren und so in den Genuss des Mitfahrens gelangen. Allerdings gehören auch noch viele weitere Dinge bei einem solchen Konstrukt hinzu. Wer sich auf eine solche Kooperation einlässt, bei dem muss das Gesamtpaket stimmen. Die Rahmenbedingungen müssen gut durchleuchtet werden, um sich letztendlich nicht in die Nesseln zu setzen.

Manchmal ist es einfach besser, lieber einige Jahre zu warten. Bis dahin können die Rennställe noch das nötige Budget erreichen. Möglicherweise werden aber auch im Laufe der Zeit die ganzen Bedingungen geändert. Niedrigere Kosten und eine bessere Einnahmeverteilung wären schon ein guter Ansatz. Letztendlich hängt es dann aber auch wieder von dem Gesamtpaket ab. Heute oder morgen wird sich jedoch nichts an den Bedingungen ändern. Man kann davon ausgehen, dass auch in den nächsten Jahren einige Top-Teams der Formel 2 unter den jetzigen Bedingungen Angebote der Formel 1 ausschlagen werden.

Dennoch können sich Fans der Formel 1 schon auf den Start der kommenden Saison freuen. Der „Große Preis von Melbourne“ startet am 25.03.2018 mit den bekannten Teams der Formel 1. Mit am Start sind natürlich Top-Teams wie McLaren, Ferrari, Renault und Aston Martin. Wir sind schon gespannt, wie sich dieses Jahr die Top-Fahrer Lewis Hamilton, Max Verstappen, Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen schlagen. Besonders spannend ist natürlich die Entwicklung der deutschen Fahrer. Vielleicht gibt es ja große Überraschungen, dass sich manch ein Fahrer auf das Podest hocharbeitet. Formel 1 Fahrer aus Deutschland sind Nico Hülkenberg vom Renault Sport F1 Team, Sebastian Vettel vom Scudera Ferrari Team und Pascal Wehrlein vom Alfa Romeo Sauber F1 Team.

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