Ratgeber & Verkehr

Die schlimmsten Staufallen der Welt - Wo man nicht Auto fahren möchte

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Der Stau auf deutschen Straßen ist nichts im Vergleich dazu, wie es andernorts auf der Welt still steht Foto: SP-X/Lea Fuji

Sich in Stoßzeiten durch dichten Straßenverkehr zu quälen, ist schon hierzulande nicht schön. In anderen Teilen der Welt ist die Stausituation aber noch schlimmer.

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Wer in der deutschen Stauhauptstadt München im Verkehr feststeckt, sollte beim nächsten Mal voller Demut an seine Autofahrer-Kollegen auf der anderen Seite des Erdballs denken. Denn während man der bayrischen Landeshauptstadt durchschnittlich 51 Stunden pro Jahr während der Rushhour im Stau steht, kommen Pendler in der kalifornischen Stadt Los Angeles noch weniger voran: 102 Stunden sind weltweiter Staurekord.

Zum sechsten Mal in Folge steht die Stadt der Engel an der Spitze der weltweit schlimmsten Staufallen, die Verkehrsdaten-Analyst Inrix errechnet hat. Auf Rang zwei liegen Moskau und New York (91 Stunden), es folgen Sao Paulo (86 Stunden) und San Francisco (79 Stunden). 1.360 Städte in 38 Ländern weltweit hat der Datenanbieter ausgewertet, nach eigenen Angaben die größte Untersuchung ihrer Art.

Als erste europäische Stadt liegt London (74 Stunden) auf Rang sieben, knapp hinter Kolumbiens Hauptstadt Bogota (75 Stunden). Auf Platz acht liegt mit Atlanta (70 Stunden) eine weitere US-amerikanische Stadt, dahinter folgen in den Top Ten Paris (69 Stunden) und Thailands Hauptstadt Bankok (64 Stunden). München liegt als erste deutsche Stadt auf Rang 76, auf Platz 81 folgt Hamburg (44 Stunden).

Im Vergleich der 38 in der Analyse betrachteten Länder liegt Thailand vorn. Hier stehen die Menschen im Schnitt 56 Stunden im Stau. Es folgen Indonesien (51 Stunden) und Kolumbien (49 Stunden). Deutschland rangiert auf Platz elf mit 30 Stunden Durchschnittlicher Wartezeit im Stau in Stoßzeiten.

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