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Seat Ibiza 1.0 TGI - Günstig weil sparsam

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  • 14. Februar 2018, 10:33 Uhr
  • Patrick Broich/SP-X
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Den Seat Ibiza gibt es nun auch als Erdgas-Variante Foto: VW

Seat baut das Erdgas-Angebot aus und bietet nun auch den kleinen Ibiza mit einem CNG-Antrieb zum Sparen von Emissionen und Kraftstoff-Ausgaben an.

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Als oft übersehene Alternative zu herkömmlichen Verbrennern können sich Fahrzeuge mit Gas-Antrieb nicht gerade hoher Zulassungszahlen erfreuen. Das soll sich nun zumindest im VW-Konzern ändern. Nach dem Erdgas-Polo kommt jetzt auch der Seat Ibiza als Gasofferte: Mit dem 66 kW/90 PS starken Einliter-Dreizylinder ist der Kleinwagen zum Grundpreis von 17.270 Euro erhältlich. Sein Verbrauch ist mit 3,3 Kilogramm Erdgas je 100 km oder alternativ 4,9 Litern Superkraftstoff angegeben - der Ottomotor kann mit beiden Kraftstoffen betrieben werden.

Erdgas (CNG)  verbrennt sauberer als Ottokraftstoff und hinterlässt demnach weniger Rußpartikel. Wegen des geringeren Kohlenstoff-Gehalts fallen die CO2-Emissionen bei CNG-Betankung um 25 Prozent geringer aus als bei einem Betrieb mit Benzin. Weil der Ottomotor bivalent betrieben werden kann, bleibt der 40-Liter-Benzintank beim Ibiza TGI erhalten, plus 13 kg fassenden Gastank, was die Reichweite auf fast 1.200 Kilometer hochschraubt.

Doch um Emissionen und Geld zu sparen sollte man CNG tanken. Während der Tankwart für den Liter Superbenzin rund 1,35 Euro verlangt, gibt es ein Kilogramm CNG - das von der Energie 1,5 Litern Benzin entspricht - für rund einen Euro, je nach Region. Bei der Anschaffung zu berücksichtigen ist auch der Mehrpreis des Gas-Ibiza von rund 2.000 Euro gegenüber dem reinen Benzin-Modell. Nach gut 50.000 Kilometern Laufleistung hat sich der Anschaffungspreis allein durch den günstigeren Kraftstoff amortisiert. Darüber hinaus gilt für Erdgas-Fahrzeuge eine niedrigere Kfz-Steuer und regionale Gasversorger bieten oft eine Förderung für neuzugelassene Erdgas-Fahrzeuge innerhalb ihres Versorgungsgebietes an.
Der Begriff ,,Kleinwagen" für den Ibiza darf relativiert werden, denn angesichts deutlich mehr als vier Meter Außenlänge können auch Vielfahrer getrost zugreifen. Der Raumeindruck vorn fällt ordentlich aus und hinten kommt man ebenfalls recht luftig unter. Der Zugang zur zweiten Sitzreihe ist dank der serienmäßigen hinteren Türen einfach. Extras von Aktiv-Tempomat bis zum umfangreichen Navi sind im kleinen Spanier zu haben. Empfehlenswert ist das Businesspaket: Es enthält neben Digitalradio, Navi und Konnektivitätsfunktionen zusätzlich den aktiven Tempomat mit automatischer Distanzregelung bis 210 km/h.

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