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Umfrage: Ruf der Automobilindustrie hat stark gelitten

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  • 12. März 2018, 15:18 Uhr
  • Marcel Sommer
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mid Groß-Gerau - Der Roland Rechtsreport 2018 zeigt, dass der Ruf der Automobilindustrie durch den Dieselskandal stark gelitten hat. DEKRA

Der Diesel ist dieser Tage in aller Munde. Dieselgate hier, Fahrverbote da. Ein Ende ist in dieser Problematik erst einmal lange nicht in Sicht. Dass sich daraus auch für die Automobilindustrie signifikante Reputationsprobleme ergeben, liegt auf der Hand. So zeigt der Roland Rechtsreport 2018, dass der Ruf der Automobilindustrie - traditionell eine der beliebtesten Branchen in Deutschland - durch den Dieselskandal stark gelitten hat.

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Der Diesel ist dieser Tage in aller Munde. Dieselgate hier, Fahrverbote da. Ein Ende ist in dieser Problematik erst einmal lange nicht in Sicht. Dass sich daraus auch für die Automobilindustrie signifikante Reputationsprobleme ergeben, liegt auf der Hand. So zeigt der Roland Rechtsreport 2018, dass der Ruf der Automobilindustrie - traditionell eine der beliebtesten Branchen in Deutschland - durch den Dieselskandal stark gelitten hat: Äußerten sich 2014 noch 62 Prozent der Bevölkerung positiv über deutsche Autohersteller, sind es inzwischen nur noch 26 Prozent. Damit wird die Automobilbranche ähnlich beurteilt wie die Energiewirtschaft oder Chemische Industrie.

Eine starke Auswirkung auf das Kaufverhalten ist im Rechtsreport 2018 hingegen nicht erkennbar: Lediglich jeder Vierte gibt an, künftig keinen Diesel mehr kaufen zu wollen. Vielmehr finden 20 Prozent der Bundesbürger die Aufregung über die Manipulationen übertrieben, bei den Dieselfahrern sogar 30 Prozent. Allerdings stand zum Befragungszeitraum das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu möglichen Fahrverboten noch aus.

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