Technik & Wissen

Autonom über den Uni-Parkplatz

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mid Groß-Gerau - An der Uni Bremen erforschen Wissenschaftler, wie autonomes Fahren funktioniert und wo es noch Herausforderungen und Probleme gibt. Harald Rehling / Universität Bremen

Selbstfahrende Autos ohne Lenkrad und Pedale, Nahverkehrsfahrzeuge oder Lkw-Flotten ganz ohne Fahrer, entspanntes Reisen und dabei dem Auto alle Fahrmanöver überlassen: Das alles wird mit dem autonomen Fahren verbunden. Ein Pilot-Projekt in Bremen arbeitet intensiv daran.

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Selbstfahrende Autos ohne Lenkrad und Pedale, Nahverkehrsfahrzeuge oder Lkw-Flotten ganz ohne Fahrer, entspanntes Reisen und dabei dem Auto alle Fahrmanöver überlassen: Das alles wird mit dem autonomen Fahren verbunden. "Und sie rücken immer näher", sagt Professor Christof Büskens, Leiter des Projekts "AO-Car - Autonome, optimale Fahrzeugnavigation" an der Uni Bremen. Jetzt haben die Forscher erste Ergebnisse vorgelegt. Live und in Farbe präsentierten sie - zunächst noch auf einem Uni-Parkplatz - wie weit sie mit ihrem führerlosen Gefährt schon sind.

Die Vorführungen zeigten, wie ein Fahrzeug ein lokal begrenztes Areal selbstständig erkundet. Auf der Basis von Sensorinformationen werden Steuersignale für Gas, Bremse, Lenkrad berechnet. "Die Technik trifft unabhängig vom Fahrer autonome Entscheidungen über optimale Fahrmanöver, die in der jeweiligen Situation notwendig sind, und führt sie geregelt aus", so Dr.-Ing. Mitja Echim vom Zentrum für Technomathematik. Das Fahrzeug orientiert sich auf dem Parkplatz selbstständig, parkt ein und aus, weicht Hindernissen aus und vollzieht Notbremsungen.

Im nächsten Schritt wollen die Bremer Wissenschaftler jetzt das "AO-Car" verstärkt vom Parkplatz auf die Straße bringen. Im Fokus stehen dabei der Überland- und der Stadtverkehr.

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