Motorsport

Porsche Carrera Cup: Die Mutter der Markenpokale

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mid Groß-Gerau - Es ist angerichtet: 28 Fahrer aus zehn Teams kämpfen 2018 um die Krone im Porsche Carrera Cup Deutschland. Porsche

Als der Porsche Carrera Cup 1990 ins Leben gerufen wurde, rieben sich nicht nur 911er-Fahrer vor Freude die Hände. Inzwischen ist der Porsche Carrera Cup Deutschland so etwas wie die Mutter der Markenpokale - die Erfolgsgeschichte geht jetzt rasant weiter.

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Als der Porsche Carrera Cup 1990 ins Leben gerufen wurde, rieben sich nicht nur 911er-Fahrer vor Freude die Hände. Mit spektakulären Rennen, packenden Rad-an-Rad-Duellen und wilden Drifts hat der Carrera Cup schnell die Herzen der Fans erobert. Inzwischen ist der Porsche Carrera Cup Deutschland so etwas wie die Mutter der Markenpokale - diese Erfolgsgeschichte geht jetzt rasant weiter.

Auch in seiner 29. Saison hat der Carrera Cup nichts von seiner Faszination eingebüßt. Im Gegenteil. 28 Fahrer aus zehn Teams kämpfen 2018 um die Krone im schnellsten Markenpokal Deutschlands. An sieben Wochenenden geht es in jeweils zwei 30-minütigen Sprintrennen heiß her. Gefahren wird im Rahmen des ADAC GT Masters, der 1. Liga der Supersportwagen. Der Startschuss fällt am 14. und 15. April 2018 in Oschersleben.

Und wie immer versprüht der Carrera Cup auch internationales Flair: Die 28 Rennfahrer kommen aus elf verschiedenen Nationen. Eines ist für alle allerdings gleich: der Dienstwagen. Denn das ist der 485 PS starke Porsche 911 GT3 Cup. Für den Autobauer aus Stuttgart-Zuffenhausen heißt es in dieser Saison aber auch: "Jugend forsch". Denn mit einem neu entwickelten Förderprogramm will Porsche Talente noch mehr als bisher in ihrer Entwicklung zu professionellen GT-Piloten unterstützen.

"Wir haben unseren Markenpokal für 2018 attraktiv aufgestellt: Zum einen durch die Partnerschaft mit dem ADAC GT Masters, zum anderen mit der Einführung unseres neuen Nachwuchsförderungsprogramms", sagt Oliver Köppen, der Projektleiter des Porsche Carrera Cup Deutschland. Teams und Fahrer hätten die Veränderungen durchweg positiv aufgenommen, so der Projektleiter weiter: "Das große Fahrerfeld, aber auch die hohe Anzahl von neuen und zurückkehrenden Teams bestätigen uns darin, diesen Weg auch in der Zukunft weiter zu gehen."

Für wen ist das Förderprogramm eigentlich gedacht? Alle fest eingeschriebenen Fahrer, die 23 Jahre oder jünger sind und an sämtlichen Saisonveranstaltungen teilnehmen, erhalten das umfangreiche Förderprogramm, teilt Porsche dazu mit. Neben Fitness-Tests, individualisierten Trainingsplänen, Mental- und Medientrainings sowie einem kostenfreien Reifensatz pro Rennwochenende unterstützt der erfahrene Porsche-Pilot Wolf Henzler die Nachwuchstalente bei allen Veranstaltungen mit seinem Expertenwissen. Auch das Preisgeld wurde für 2018 aufgestockt: Die Teams und Fahrer kämpfen um insgesamt 550.000 Euro.

Saison-Highlight sind die gemeinsam mit dem Porsche Carrera Cup Scandinavia auf dem Nürburgring (3 bis 5. August 2018) ausgetragenen Rennen. Inklusive Gaststarter des skandinavischen Markenpokals gehen dort 44 Porsche 911 GT3 Cup an den Start. Vom 10. bis 12. August 2018 geht der Carrera Cup am Nürburgring erstmals im Rahmen des AvD-Oldtimer-Grand-Prix an den Start.

Rennkalender Porsche Carrera Cup Deutschland 2018:
13.-15. April Oschersleben (ADAC GT Masters)
8.-10. Juni Red Bull Ring (ADAC GT Masters)
3.-5. August Nürburgring (ADAC GT Masters)
10.-12. August Nürburgring (AvD-Oldtimer-Grand-Prix)
17.-19. August Zandvoort (ADAC GT Masters)
7.-9. September Sachsenring (ADAC GT Masters)
21.-23. September Hockenheimring (ADAC GT Masters)

Ralf Loweg / mid

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