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Unfälle vermeiden: Blick Dich um!

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  • 12. April 2018, 14:39 Uhr
  • Mirko Stepan
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mid Groß-Gerau - Der Blick in den Rückspiegel allein ist nicht genug: Um sich zu vergewissern, dass von hinten keine Gefahr droht, gehört der Schulterblick immer dazu. ADAC

Er gehört zu den ersten Dingen, die jeder Fahrschüler lernen muss. Wird er vergessen, gibt's Minuspunkte vom Fahrlehrer. In der späteren Fahrpraxis kommt er oftmals zu kurz. Die Rede ist vom Schulterblick. Auf ihn sollten Autofahrer aber auch nach der Fahrschul-Zeit nie verzichten, betonen Experten.

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Er gehört zu den ersten Dingen, die jeder Fahrschüler lernen muss. Wird er vergessen, gibt's Minuspunkte vom Fahrlehrer. In der späteren Fahrpraxis kommt er oftmals zu kurz. Die Rede ist vom Schulterblick. Auf ihn sollten Autofahrer aber auch nach der Fahrschul-Zeit nie verzichten, betonen Experten.

"Vor dem Einordnen und nochmals vor dem Abbiegen ist auf den nachfolgenden Verkehr zu achten", heißt es in Paragraf 9 der Straßenverkehrsordnung. Dieses Gebot ist unter der doppelten Rückschaupflicht bekannt. Dabei reicht es für Auto- oder Motorradfahrer meistens nicht aus, nur in Rück- oder Seitenspiegel zu schauen. Der Schulterblick ist also keine gutgemeinte Handlungsanweisung, sondern Pflicht, auch wenn viele Auto- oder Motorradfahrer sich mit dem Blick in den Spiegel begnügen. Das ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich. Prof. Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrsacht und Bundesminister a. D.: "Der Schulterblick ist äußerst wichtig, um Unfälle zu vermeiden und trotzdem vergessen ihn viele. Auch Fahrradfahrer müssen daran denken, da sie keine vorgeschriebenen Rückspiegel haben. Autofahrer unterschätzen dagegen oft den toten Winkel beim Abbiegen."

Auch beim Verlassen des Fahrzeugs sollte ein kurzer Blick nach hinten zur Absicherung nicht vergessen werden. So empfiehlt beispielsweise die Deutsche Verkehrswacht den "dutch reach", den "holländischen Griff". Dabei werden die Autotüren auf der linken Seite mit der rechten Hand geöffnet und umgekehrt. Insassen müssen hierfür den Oberkörper Richtung Seitenfenster drehen und haben so leichter den Gefahrenbereich im Blick.

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