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Olympische Spieler tanken Wasserstoff

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mid Düsseldorf - Olympische Profis unter sich: Turner Marcel Nguyen (links) und Schwimmlegende Dr. Hans-Joachim Klein vor dem Toyota Mirai im Garten des Japanischen Generalkonsulats Düsseldorf. Toyota

Toyota ist weit vorne mit der Wasserstoff-Technologie. Bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo wird das ganze Olympische Dorf mit Wasserstoff-Energie versorgt.

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Toyota ist weit vorne mit der Wasserstoff-Technologie. Bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo wird das ganze Olympische Dorf mit Wasserstoff-Energie versorgt. Kunstturner Marcel Nguyen freut sich schon auf seine dritte Teilnahme. Jetzt ist er Gast bei der Ausstellung eines wasserstoffbetriebenen Toyota Mirai im Japanischen Generalkonsulat Düsseldorf. Mit von der Partie: Schwimm-Legende Dr. Hans-Joachim Klein, der drei Silbermedaillen gewann, als die Olympischen Spiele 1964 schon einmal in Tokyo stattfanden.

Nguyen ist zwar ein paar Jahrzehnte jünger als Klein, doch auch für ihn werde Olympia 2020 die letzte sein. "Ich hoffe einen erfolgreichen Abschluss machen zu können", sagt der König des Barrens. Wasserstofffahrzeuge wie das, das gerade im Garten des Konsulatsgebäudes geparkt hat, wird er in seinem Olympischen Dorf vielfach antreffen. 600 wasserstoffbetriebene Autos und 100 H-Busse werden dort durchs Bild fahren. Zudem soll die Brennstoffzelle die gesamte Hausenergie der olympischen Dorf-Gebäude generieren. Geplant ist nach den Spielen die Umwandlung des Sportler-Dorfes in ein neuartiges Wohviertel mit 5650 Häusern, die weiterhin mit Wasserstoff energetisch versorgt werden sollen.

Toyota ist Partner des Internationalen Olympischen und Paralympischen Komitees. "Wenn ich von unserem Engagement spreche, meine ich ganz besonders auch die gesellschaftspolitische Verantwortung, die wir in unserer Funktion als bedeutender internationaler Automobilhersteller gerne übernehmen", sagt Alain Uyttenhoven, seit 2018 Präsident der Toyota Deutschland GmbH.

"Wir werden in 2020 zeigen, dass CO2-freie Mobilität bei Toyota möglich sein wird, denn die zu den Olympischen Spiele notwendige Mobilität wird durch Wasserstoff-basierte Antriebe ohne CO2 oder andere Schademissionen erlebbar sein", betont Uyttenhoven. Toyota sei bestens aufgestellt sozusagen hinsichtlich seiner Ausdauerqualitäten wie auch seiner Sprintstärken. "2020 in Tokyo wird Toyota stolz einen wichtigen Beitrag zum Thema Mobilität der Zukunft zeigen zu können."

Unterdessen habe Toyota für jedes Mobilitätsbedürfnis das passende Angebot und werde sich deshalb zu einem Mobilitätsanbieter wandeln. "Für kurze Strecken mit der entsprechenden Lade-Infrastruktur machen batterieelektrische Fahrzeuge Sinn, für die mittleren Strecken sind Hybrid-Elektrische Fahrzeuge die richtige Alternative", erklärt der Toyota-Chef. Auf langen Strecken und für schwere Lasten habe die Wasserstofftechnologie klare Vorteile. "Der wasserstoffbetriebene Mirai ist heute kein Exot mehr." Er zeige, dass diese Technologie voll alltagstauglich sei.

Bei der Elektromobilität wolle Toyota noch zulegen. Für 2030 ist eine Jahresproduktion von 5,5 Millionen elektrifizierten Fahrzeugen geplant. 2025 soll ein komplett elektrifiziertes Modellprogramm vorliegen.

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