Auto

Dieses Head-up-Display beugt das Licht

img
mid Groß-Gerau - Das neue Head-up-Display ermöglicht eine größere Projektionsfläche bei drastischer Verkleinerung des Einbauvolumens. Continental

Continental engagiert sich verstärkt bei der Entwicklung von zukunftsträchtigen Head-up-Displays (HUD) mit Wellenleitertechnologie. Dafür erhöhte das Technologieunternehmen jetzt seine Beteiligung an DigiLens Inc., einem der führenden Unternehmen in der Projektionstechnologie, auf knapp 18 Prozent.

Anzeige

Continental engagiert sich verstärkt bei der Entwicklung von zukunftsträchtigen Head-up-Displays (HUD) mit Wellenleitertechnologie. Dafür erhöhte das Technologieunternehmen jetzt seine Beteiligung an DigiLens Inc., einem der führenden Unternehmen in der Projektionstechnologie, auf knapp 18 Prozent.

Die holografische Wellenleitertechnologie von DigiLens ist für Head-up-Displays in der Automobilbranche, der Luftfahrt oder für Motorradhelme einsetzbar. Die Besonderheit des Geräts: Es macht eine Verdopplung des Sichtfelds möglich. Das bedeutet einen wesentlich größeren Projektionsbereich als er etwa für Anwendungen der Augmented Reality nötig ist. "Gleichzeitig reduziert sich das Volumen des Geräts auf ein Sechstel der herkömmlichen Größe", heißt es bei Continental. Denn anstelle von Spiegeln zur Lenkung und Vergrößerung der Bilder im HUD werde bei der Wellenleitertechnologie das Licht gebeugt, sodass sich Hardware und Volumen reduzieren.

"Mit der Wellenleitertechnologie können wir Augmented Reality-HUDs für einen breiten Markt realisieren", so Thorsten-Alexander Kern, Leiter der HUD-Produktentwicklung im Geschäftsbereich Instrumentation & Driver HMI bei Continental und Aufsichtsratsmitglied bei DigiLens. "Wir sehen jetzt die ersten vielversprechenden Ergebnisse und können diese spannende Technologie dank der erhöhten Beteiligung an DigiLens nun schnell auf die Straße bringen."

STARTSEITE