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BMW 2er Active Tourer/Gran Tourer - Kleine Familien-Kur

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  • 18. Mai 2018, 10:33 Uhr
  • Holger Holzer/SP-X
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BMW hat seine Van-Familie überarbeitet Foto: BMW

Der 2er Active Tourer und sein großer Bruder Gran Tourer sind BMWs einzige echte Familienautos. Zur Lebensmitte gibt es ein kleines Modernisierungsprogramm.

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BMW liftet seine Familienmodelle. Die 2er-Vans Active Tourer und Gran Tourer erhalten bereits nach drei Jahren Bauzeit ein leichtes optisches Lifting und aktualisierte Technik. Die Markteinführung startet im März zu Preisen ab 27.850 Euro für den Active Tourer mit dem 80 kW/109 PS starken Basisbenziner. Die um rund 20 Zentimeter gestreckte Langversion Gran Tourer kostet ab 29.100 Euro.

Erkennbar sind die überarbeiteten Kompakt-Vans vor  allem an der größeren Kühlergrill-Niere. Dazu gibt es neue LED-Nebelscheinwerfer und ein leicht modifiziertes Heck. Überarbeitet wurde auch das optionale ,,M Sportpaket" mit dunklen Akzenten an Front- und Heckschürze. Komplettiert wird das Optik-Upgrade durch neue Karosserie- und Innenraumfarben sowie Leichtmetallräder bis 19 Zoll.

Das Antriebsprogramm wurde ebenfalls sanft überarbeitet. Im Zentrum stand die Anpassung an die neue Abgasnorm Euro-6d-temp: Alle Benziner verfügen nun über einen Rußfilter, die Diesel sind sämtlich mit SCR-Katalysatoren ausgestattet. Ein paar Extra-PS sprangen ebenfalls raus, so dass das Leistungsspektrum der Benziner nun von 80 kW/109 PS beim 1,5-Liter-Dreizylinder bis zu 170 kW/231 PS beim 2,0-Liter-Vierzylinder (nur Active Tourer) reicht. Die Vierzylinder-Diesel mit ebenfalls 1,5 und 2,0 Litern Hubraum decken ein Band von 85 kW/116 PS bis 140 kW/190 PS ab, als Spritspar-Alternative ist weiterhin ein Plug-in-Hybrid mit 165 kW/224 PS Systemleistung zu haben. Während der stärkste Benziner immer mit Allradantrieb kombiniert ist, treiben alle anderen Motoren serienmäßig die Vorderräder an. Für die stärkeren Diesel gibt es die bei BMW ,,xDrive" genannte Traktionsförderung gegen Aufpreis. Ganz neu im Antriebsprogramm ist das aus anderen BMW-Modellen bekannte Siebengang-Dopplungsgetriebe, das die bisher angebotene Sechsgang-Wandlerautomatik ersetzt. Für die stärkeren Motoren bleibt es bei der Achtgang-Wandlerautomatik, in den Basismodellen kommt wie gehabt eine Sechsgang-Handschaltung zum Einsatz.

Gegenüber dem bisherigen Modell ist die Basisvariante des Zweier-Vans rund 500 Euro teurer geworden. Günstigster Diesel ist der 85 kW/116 PS starke Dreizylinder für 31.150 Euro, den Plug-in-Hybriden gibt es ab 39.650 Euro. Zu den Konkurrenten zählen Modelle wie VW Touran, Mercedes B-Klasse und Opel Zafira.

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