Neuheit

Pläne der EU-Kommission - Rückfahrkameras für alle

  • In AUTO
  • 18. Mai 2018, 13:29 Uhr
  • Holger Holzer/SP-X
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Die EU-Kommission will Rückfahrkameras zur Pflichtausstattung machen Foto: Daimler

Rückfahrkamera und Müdigkeitserkennung sollen künftig in allen neuen Autos eingebaut werden. Das zumindest schlägt die EU-Kommission in einem neuen Positionspapier vor.

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Die EU-Kommission will Fahrerassistenzsysteme zur Pflichtausstattung neuer Autos machen. Einem nun veröffentlichten Vorschlag zufolge sollen Rückfahrkamera, Müdigkeitserkennung und intelligente Geschwindigkeitsbegrenzer künftig in allen Fahrzeugen zum Standard zählen. Bei Pkw wird zudem der verpflichtende Einbau von Spurhaltehelfern und Notbremssystemen vorgeschlagen, bei Lkws und Bussen sollen Maßnahmen zur Sichtverbesserung durchgeführt werden. Als obligatorisch vorgesehen sind auch Warnsysteme, die drohende Kollisionen mit Fußgängern und Radfahrern erkennen.

Neben den Verbesserungen an den Fahrzeugen sieht die EU-Kommission auch bei der Infrastruktursicherheit Optimierungsbedarf. Das nun vorgestellte Maßnahmenbündel soll geeignet sein, in den Jahren 2020 bis 2030 rund 10.500 Menschenleben zu retten. Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr soll um rund 60.000 Personen gesenkt werden. Aktuell kommen jedes Jahr in Europa rund 25.000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 135.000 werden verletzt.

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