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Fiat - Künftig mit zwei Modellreihen, viel Strom und ohne Diesel

  • In AUTO
  • 14. Juni 2018, 15:16 Uhr
  • Günter Weigel/SP-X
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Fiat setzt künftig noch stärker auf den 500 Foto: Fiat

Fiat setzt seine Zukunft allein auf die 500er Modellfamilie und den Panda. Antriebsseitig wird das Angebot angepasst, die Zukunft läuft auch bei den Italienern elektrisch.

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Fiat setzt in Zukunft noch mehr auf die 500-Familie als bislang schon. Der kultige, aber schon etwas angegraute Kleinwagen im Retrolook soll in der nächsten Generation nur noch elektrisch, in den größeren Varianten teilelektrisch unterwegs sein. Verbrennungsmotoren ohne Hybridisierung wird es im nächsten Fiat 500 wohl nicht mehr geben. Das geht aus dem aktuellen Investitionsplan von Konzernchef Sergio Marchionne hervor.

Demnach baut Fiat das Modellangebot der 500er-Familie aus und bringt mit dem 500 Giardiniera sogar einen Kombi auf den Markt. Dieser wird, wie auch der normale 500er, rein batterieelektrisch betrieben. Größere Modelle wie der 500L und der 500X erhalten einen Hybridantrieb. Der Fiat Panda bleibt in Europa im Programm und soll mit effizienten Benzinmotoren angeboten werden. Dieselmotoren wird es für keines der neuen Fiat-Modelle mehr geben. Damit reagieren die Italiener auf drohende Dieselfahrverbote und die sich verschärfenden Umweltauflagen der EU. Außerhalb Europas wird Fiat lediglich noch in Lateinamerika angeboten, tritt dort aber mit anderen, größeren Modellen an. Der Fiat Punto läuft aus und wird keinen Nachfolger bekommen. Über das Schicksal des Tipo ist noch nicht final entschieden. Er wird so bis Ende 2020 weitergebaut, erhält aber wahrscheinlich keinen Nachfolger.

Dieselmotoren sind in Zukunft der Fiat-Nutzfahrzeugsparte vorbehalten. Welche Batterien und E-Motoren Fiat verwenden wird, ist noch offen. Auch das angestrebte Leistungsspektrum ist noch nicht definiert. Allerdings zielt der 500 wie bislang schon auf urbane Räume, man kann also eher von kleinen Batterien und entsprechenden Motoren ausgehen.

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