Umwelt & Eco

Lastenrad Chike Kids und Cargo - Kompakter Kurvenflitzer

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Das Lastenrad Chike Kids bietet zwei Sitzplätze für Kinder Foto: Chike

Lastenräder sind in der Regel keine Kurvenfeger, außer sie stehen auf einer zweirädrigen Vorderachse mit Neigungstechnik wie das konventionell oder elektrisch angetriebene Kompakt-Cargobike von Chike.

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Lastenräder sind praktisch, doch in vielen Fällen auch groß und sperrig. Das kann in Städten mit engen Wegen und wenig Stellflächen zum Problem werden. Eine interessante Alternative bietet die Firma Chike aus Köln mit einem dreirädrigen, kompakten und sehr wendigen Rad für den Kinder- oder Warentransport.

Das Besondere an dem zwei Meter langen und 73 Zentimeter breiten Chike-Bike ist die zweirädrige und gefederte Vorderachse mit Neigungstechnik. Mit Hilfe dieser aufwändigen Konstruktion erlaubt das Chike ein spaßbetontes und natürliches Kurvenverhalten ähnlich wie bei einem einspurigen Rad.

Das Dreirad ist in zwei Aufbauvarianten Kids und Cargo zu haben. Beim Kids ist vor dem Lenker und oberhalb der zweirädrigen Vorderachse eine Fahrgastzelle montiert, die zwei Kindern mit Fünfpunkt-Gurten ausgestattete Sitze bietet. Der Vorteil dieser Konstruktion: Die Kinder sitzen vergleichsweise hoch und genießen freie Sicht nach vorne und zu den Seiten. Die Kabine bietet nach vorne eine Reißverschluss-Tür, die bei schlechtem Wetter oder Kälte geschlossen werden kann. Die aus Cordura-Gewebe bestehende Außenhülle soll zudem wetterfest sein. 

Alternativ gibt es das Cargo mit einer als multifunktionale Ladefläche einsetzbaren Holzplatte. In diese 90 x 72 Zentimeter große Auflagefläche wurden Schienen zur Befestigung von Spanngurten eingelassen, was das Fixieren von Ladegut erleichtert. Alternativ lässt sich auch eine 200 Liter große Transportbox montieren. Egal, welche Chike-Variante man wählt, erlaubt das Dreirad gut 60 Kilogramm Zuladung.

Dieses Gewicht allein mit Muskelkraft zu bewegen, kann anstrengen, weshalb Chike alternativ auch eine Version mit E-Motorunterstützung bietet. Bei dieser Pedelec-Variante kommt der Shimano-Mittelmotor Steps E6000 in Kombination mit Kettenantrieb, elektronisch gesteuerter Achtgang-Nabenschaltung (Alfine DI2) und 418-Wh-Akku zum Einsatz.

Die jeweils mit guten Komponenten und alltagstauglich ausgestatteten Chike-Varianten bewegen sich preislich in gehobenen Sphären. Einstiegsversion ist das Cargo mit manuellem Antrieb für rund 3.200 Euro, 300 Euro mehr kostet das Kids-Pendant. Jeweils 2.000 Euro Aufpreis verlangt Chike für die E-Versionen mit Shimano-Steps-Antrieb.

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