Motorsport

Wieso einen Porsche fahren?

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@ Alexas_Fotos (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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Die Liste der Vorurteile gegenüber den Besitzern teurer Sportwagen ist lang, es mag vereinzelt Beispiel geben auf die sie zutreffen, im Regelfall jedoch sind Vorurteile auch hier vor allem eines: Vollkommen Fehl am Platze. Wer es sich leisten kann einen Porsche, Ferrari oder McLaren zu fahren, der bekommt für sein Geld auch viel geboten. Klar, am Ende des Tages bleibt ein Auto nunmal ein Auto, eben ein Transportmittel welches einen von A nach B bringt. Jedoch ist dies bei einem Sportwagen nur die halbe Wahrheit. Hierbei geht es um viel mehr, als einfach nur eine Strecke zurückzulegen. Nein, es geht auch nicht nur darum eine Strecke möglichst schnell zurückzulegen. Wer selbst schon mal einen waschechten Sportwagen gefahren ist weis, dass das Fahrgefühl, der Andrenalinkick, die Begeisterung für die verwendete Technik und die dabei entstehenden Emotionen der ausschlaggebende Faktor sind. In Deutschland ist es vor allem ein Hersteller, der die Kombination von Serienfahrzeugen und Motorsport wie kein Zweiter vollbringt: Porsche.

Als Ferdinand Porsche sein Unternehmen im Jahre 1931 gründete war ihm wahrscheinlich nicht bewusst was für eine Faszination seine Marke eines Tages auslösen wird. Zu Beginn stellte die Marke auch gar keine eigenen Fahrzeuge her, sondern betrieb lediglich die Entwicklung von Motoren und stellte auch nur teilweise Fahrzeuge unter fremden Namen her. Nach einem kurzen Ausflug in die militärische Panzer Produktion während des zweiten Weltkrieges konzentrierte sich Porsche nach Ende des Krieges auf Serienfahrzeuge für die Straße. Das erste Serienfahrzeug, unter der Typbezeichnung 356 veröffentlicht, enthielt zum Großteil noch Komponenten des Volkswagen Beetle. Nach und nach wurden die Teile dann durch hauseigene Exemplare ersetzt. Nachdem Porsche bereits damals erste Erfolge im Motorsport erzielen konnte, folgte im Jahre 1964 der Startschuss für eine der größten Automobil-Legenden: der erste Porsche 911. Ein unverkennbares Design, 6-Zylinder Boxermotor und Heckantrieb - mehr brauchte es damals nicht. Die Ikone setzte ihren Siegeszug bis heute unbeirrt fort:
Verkaufszahlen, Rennstreckenerfolge und Fangemeinschaften sprechen für sich.

Der 911er in der aktuellen Version 991 vereint erneut modernste Technik, Ingenieurskunst auf höchstem Niveau und klassisches Design. Kaum ein anderer Sportwagen bietet eine derart präzise Lenkung, Agilität und fast schon spielerische Kontrolle. Die Produktpalette reicht hier vom einfach 911 Carrera, ausgestattet mit einem 3,4 Liter Motor (350PS), bis zum Spitzenmodell GT2 RS, welcher dank eines 3,8 Liter Biturbo auf atemberaubende 690 PS kommt. Tief in die Tasche greifen muss man leider für beide Modelle. Auf das Erlebnis Porsche fahren muss deshalb trotzdem nicht verzichtet werden. Egal ob Rennstrecke oder Straßenfahrt, ein Porsche 911 macht immer eine gute Figur.

Wer sich keinen eigenen Porsche anschaffen möchte kann auch ganz einfach einen Porsche mieten. Diese Option ist fast schon „vernünftiger“, da der angemietete Zeitraum sowie die Modelle beliebig gewechselt werden können, je nach Lust und Laune. Und das ganz ohne sich einen finanziellen Klotz ans Bein binden zu müssen! Wirklich Spaß macht ein Sportwagen meist sowieso nur im Sommer, wieso also den Wagen auch im Winter die Garage blockieren lassen?
Einen Sportwagen mieten ist deutschlandweit jederzeit möglich, und wer einmal in den Genuss des Porsche 911 gekommen ist wird garantiert am liebsten nie wieder aussteigen wollen. Die enge Verbindung zum Motorsport, aus welchem Porsche auch grundsätzlich Entwicklungen und Innovationen in die Serienfahrzeuge übernimmt, ist in jeder Kurve und Beschleunigungsstrecke spürbar. Egal ob kurvige Landstraßen oder freie Autobahn - Der 911 hat kaum einen Konkurrenten zu fürchten.

An die Grenzen der Physik und die mentale Grenze des Fahrers kann man die Ikone aus Stuttgart allerdings erst auf der Rennstrecke bringen. Hier gelten nochmal ganz andere Regeln, nämlich (fast) gar keine. Tempolimits, Gegenverkehr oder durchgezogene Spuren behindern den Spaßfaktor hier nicht. Es geht allein darum den optimalen Schnittpunkt der Kurve zu finden, das perfekte Tempo, bei dem der Wagen gerade noch den Grip behält, zu halten und perfekt dosiert zu bremsen. Egal ob Anfänger oder erfahrener Profi, mit einem Porsche auf der Rennstrecke fahren treibt einem auch nach dem hundertsten Mal noch Schweißperlen auf die Stirn! Natürlich lässt sich auch explizit für die Rennstrecke ein Porsche mieten. Es muss also niemand darauf verzichten, seinen Traum vom Sportwagen auszuleben. Also worauf noch warten? Einsteigen, anschnallen, Motor starten (was beim Porsche 911 übrigens noch ganz klassisch per Schlüssel-Drehung erfolgt) und losfahren!

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