Motorsport

Hamilton oder Vettel? - Heißes Duell auf der

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@ bbeavis (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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Bevor es am 26. August mit dem Grand Prix von Belgien auf der legendären Strecke von Spa weitergeht, tanken insbesondere die Spitzenfahrer nochmals Kraft für die zweite Hälfte des Rennkalenders 2018, der mit zahlreichen Highlights gespickt ist. Die Frage aller Fragen ist dabei natürlich wieder, wie das heiße Duell zwischen den beiden Vierfach-Weltmeistern Hamilton und Vettel um die Krone in der Fahrerwertung ausgeht. Oder ist am Ende ein anderer Fahrer der lachende Dritte auf dem Traditionskurs?

Der Circuit de Spa-Francorchamps im Herzen der Ardennen nahe der deutsch-belgischen Grenze ist seit Jahrzehnten einer der großen Höhepunkte im Rennkalender der Formel 1. Kein Wunder, denn aufgrund des welligen Kurses und zahlreicher Kurven wie der mythischen La Source, der Eau Rouge und der Bus Stop-Schikane ist der Rundkurs auch als die "Ardennen-Achterbahn" bekannt. Und, dass es auf dieser Highspeed-Achterbahn schon seit der Formel 1-Premiere im Jahr 1950 hoch her geht, zeigt ein Blick in die Geschichte.

Unvergessen ist beispielsweise der Boxkampf zwischen Nigel Mansell und Ayrton Senna nach einer Kollision auf der Strecke beim Grand Prix 1987. Mindestens ebenso unvergesslich ist zumindest für deutsche Motorsportfans das Rennen von 1995, als Rekordweltmeister Michael Schumacher das kaum mögliche Kunststück vollbrachte, von Platz 16 aus ganz nach vorne zu fahren.

Damit arbeitete Schumacher weiter an seinem inoffiziellen Titel als "König von Spa". Immerhin stieg Schumacher im Jahr 1991 in Spa nicht nur erstmals in ein Formel 1-Cockpit, sondern sammelte bis zu seinem Karriereende ganze 6 Siege und ist damit nach wie vor der Rekordsieger. Neben den Fahrern spielte aber auch das Wetter auf dem Rundkurs immer wieder eine entscheidende Rolle. So wie beim Regenchaos in der Saison 1998, das wegen zahlreicher Crashs und dem berühmten "Schumi-Dreirad" noch immer in vielen Rückblicken zu sehen ist.

Auch wenn die beiden aktuellen Top-Favoriten Hamilton und Vettel noch lange nicht das Standing des "Königs von Spa" haben, konnten beide Piloten bereits jeweils zwei Siege auf der traditionsreichen Strecke für sich verbuchen. Eigentlich hätte Hamilton hier die Nase vorn gehabt, wäre ihm durch eine Zeitstrafe beim Grand Prix 2008 nicht der Sieg genommen worden.

Damit steht es im persönlichen Zweikampf zwei zu zwei, auch wenn Hamilton jüngst in einem Tweet dafür warb, dass ihm die FIA seinen Sieg zurückgeben solle. Auch bei der diesjährigen Edition des Großen Preises von Belgien wird es womöglich wieder auf jedes Tausendstel ankommen. Laut der Prognosen von Betway liegen Hamilton und Vettel mit einer Quote von jeweils 2,37 genau gleich auf.

Beide Fahrer befinden sich derzeit mit fünf (Hamilton) bzw. vier Saisonsiegen (Vettel) in bestechender Form, sodass auch am 26. August wieder Kleinigkeiten entscheiden werden. Kleinigkeiten etwa wie die Reifenwahl am Renntag. Laut aktuellen Prognosen ist immerhin nicht mit dem gefürchteten belgischen Regen zu rechnen, was zumindest ein Chaosrennen wie 1998 unwahrscheinlich macht.

Umso entscheidender könnte das Qualifying sein und damit auch die Entscheidung um die Pole Position am Renntag. Immerhin hat Hamiltons Team Mercedes in letzter Zeit wie zuletzt in Silverstone immer häufiger Probleme mit Stotterstarts gehabt, wovon vor allem Sebastian Vettel profitiert hatte. Auch über einen Ausstieg aus der F1 denkt man bei den Silberpfeilen wohl zumindest hinter verschlossenen Türen nach. Formel 1-Legende Mika Häkkinen vergleicht das Kopf-an-Kopf-Duell immerhin bereits mit den großen Duellen zwischen ihm und Schumacher. Denn geht es nach Häkkinen, sind sich Vettel und Schumacher sehr ähnlich.

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Immer wieder in dieser Saison konnten vor allem die "Jungen Wilden" im Rennzirkus ihre Chance nutzen und den beiden Großen ein Schnippchen schlagen. In Lauerstellung befinden sich hier in erster Linie Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas und die beiden Red Bull-Piloten Max Verstappen und Daniel Ricciardo.

Aber auch ein alter Hase wie der Finne Kimi Räikkönen ist immer für einen Platz ganz oben auf dem Podium gut. Während es Altmeister Räikkönen und Bottas bei Betway auf eine Quote von 9,00 bringen, liegen Verstappen und Ricciardo mit 15,00 bzw. 17,00 gleich dahinter.

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