Umwelt & Eco

Elektromobilität – nicht nur ein Fahrspaß

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Bild: Bosch

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Deutschland hat ehrgeizige Ziele, wenn es um das Thema Elektromobilität geht. Wie in anderen Bereichen auch, soll die Bundesrepublik auch bei diesem Umweltthema mit gutem Beispiel vorangehen und international eine Pionierrolle einnehmen. Doch der Verkauf von Elektrofahrzeugen läuft trotz Förderungen und Vergünstigungen nur schleppend. Es scheint, als hinge der Deutsche zu sehr an seinen Verbrennungsmotoren. Dabei sind Fahrzeuge mit Elektroantrieb längst ernstzunehmende Alternativen. Zudem spielt Elektromobilität auch in vielen anderen Bereichen eine wichtige Rolle.

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Mit Elektroantrieb abgasfrei durch die Stadt

Mittlerweile haben sich die deutschen Autobauer auf die elektrische Zukunft eingeschossen und bieten schon heute eine relativ breite Palette an Modellen mit Hybrid- oder Elektroantrieb an. Zwar dürfte das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung, bis 2020 mindestens eine Million Elektroautos auf den Straßen zu haben, nicht erfüllt werden. Doch die Richtung stimmt schon einmal. Der Bund bezuschusst die Anschaffung neuer E-Autos und hat zuletzt auch die Befreiung von der Kfz-Steuer von fünf auf zehn Jahre verlängert. Doch auch auf zwei Rädern kommt man mittlerweile abgasfrei durch die Städte. Aktuell zu finden in Onlineshops wie elektroroller.com. Kompakte, leise und vor allem umweltschonende Elektroroller werden immer beliebter, seit neue Systeme das Laden und Austauschen der Batterien immer effizienter macht. Hochwertige Roller schaffen schon heute bis zu 200km und bieten zudem auswechselbare Akkus an.

Ein großer Spaß schon für die Kleinen

Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb gibt es für Kinder und Jugendliche schon eine ganze Weile und sollten nicht als reines Spielzeug abgetan werden. Die kleinen Trikes, Scooter und Bikes mit unterstützendem Elektroantrieb sind ein wichtiger Schritt in Richtung eigenständiger Mobilität. Außerdem werden Balance, Koordinationsvermögen und das verantwortungsvolle Bewegen im öffentlichen Straßenverkehr bzw. auf Gehwegen geschult und gefördert. Vor allem die modernen E-Scooter kommen bei Jugendlichen gut an, erreichen sie doch immerhin bis zu 16 km/h. Wer damit in der Stadt unterwegs ist, kommt rasch voran, schont die Umwelt und übt schon einmal das Fahren mit einem Zweirad, ehe dann vielleicht auf den ersten Elektroroller für Erwachsene umgestiegen wird.

Elektroroller für Senioren erleichtern den Alltag

Der leise und kostengünstige Elektroantrieb ist nicht allein dem normalen Straßenverkehr oder Kindern und Jugendlichen vorbehalten. Für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit ist sie ein wahrer Segen. Vor allem Ältere und Menschen mit Behinderungen nutzen gern einen Elektroroller für die täglichen Erledigungen und kommen so weitaus einfacher und komfortabler von A nach B. Außerdem ermöglicht so ein Elektroroller für Senioren den Transport von Einkäufen und ähnlichem ohne Anstrengung. Zu beachten ist, dass solche Seniorenroller nur eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h haben dürfen, ehe sie führerscheinpflichtig werden. Allerdings müssen dennoch Straßen benutzt werden, sofern die Maximalgeschwindigkeit 6 km/h überschreitet. Liegt sie darunter, darf das Gefährt nur auf dem Geh- oder Radweg fahren.

Die Einstellung zur Elektromobilität

Es wird sicher noch eine ganze Weile dauern, ehe elektrisch betriebene Fortbewegungsmittel es in die Mitte der Gesellschaft geschafft haben. Doch aufzuhalten ist die Entwicklung angesichts schwindender fossiler Brennstoffe und steigender Luftverschmutzung nicht – und sollte es auch nicht sein. In diesem Sinne erscheint es fast zukunftsträchtig, wenn man seinem Nachwuchs einen Elektroroller schenkt, damit das Eis zwischen Fahrer und E-Fahrzeug früh gebrochen wird. Es ist Aufgabe der Politik und der Hersteller, durch Forschung und Entwicklung sowie eine passende Infrastruktur Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass in zehn oder zwanzig Jahren Elektroautos und –roller nicht mehr belächelt, sondern gelobt werden. Doch auch wir als Bürger und Konsumenten sollten anfangen, umzudenken. Natürlich sind Maßnahmen wie das Dieselverbot oder die Kritik am Otto-Motor nicht unangreifbar, doch grundsätzlich ist die Abkehr von Öl nicht aufzuhalten. Die Frage ist nur, ob man ihr ablehnend und skeptisch oder lieber offen und progressiv gegenübersteht.

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