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Batterie der Zukunft: 16-Millionen-Euro-Baby

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mid Groß-Gerau - Im Kompetenzcluster "FestBatt" fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Entwicklung der nächsten Batteriegeneration mit 16 Millionen Euro. Beteiligt sind 14 wissenschaftliche Einrichtungen. Carsten Costard

Damit Elektromobilität massentauglich wird, sind kompakte, sichere und leistungsstarke Batterien mit kurzen Ladezeiten unverzichtbar. 14 Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland arbeiten an einer Lösung: der 'FestBatt'.

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Damit Elektromobilität massentauglich wird, sind kompakte, sichere und leistungsstarke Batterien mit kurzen Ladezeiten unverzichtbar. 14 Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland arbeiten an einer Lösung: der "FestBatt".

Um mit der Festkörperbatterie zukünftig sichere Elektromobilität mit großen Reichweiten zu ermöglichen, wurde das Kompetenzcluster "FestBatt" ins Leben gerufen, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 16 Millionen Euro gefördert wird. Koordiniert wird der Kompetenzcluster von der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU).

Festkörperbatterien basieren auf Elektrolyten aus festen Materialien und enthalten keine brennbaren flüssigen Elektrolyte. "Solche Festkörperbatterien sind feuersicher und könnten zukünftig größere Speicherkapazitäten und schnellere Ladevorgänge ermöglichen", sagt Professor Helmut Ehrenberg vom Institut für Angewandte Materialien (IAM) des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), einem der beteiligten Forschungsinstitute. Dieser Batterietyp habe das Potenzial, sowohl sichere Elektromobilität mit großen Reichweiten zu ermöglichen, als auch stationär eingesetzt zu werden. Beispielsweise könnte man Festkörperbatterien auch als effektive Speicher für Strom aus privaten Photovoltaikanlagen nutzen. Um diese Ziele zu erreichen, bestehe bei der Festkörperbatterie aber noch erheblicher Forschungsbedarf.

Ziel von "FestBatt" sei es daher, grundlegendes Wissen für Festkörperbatterien zu erarbeiten sowie deren Funktionsweise im Detail zu verstehen, wissenschaftlich zu beschreiben und funktionsfähige Prototypen zu entwickeln.

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