Ratgeber & Verkehr

So wird der USA-Roadtrip zum Erfolg

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@ marioschmidtphoto (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Für viele Menschen ist es ein Traum, einmal mit dem Auto das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu durchqueren und sich dabei von der landschaftlichen Schönheit und Vielfalt des nordamerikanischen Kontinents faszinieren zu lassen. Damit die Reise ein unvergessliches Erlebnis wird und unangenehme ßberraschungen ausbleiben, sollten man vor und während des Roadtrips einige Vorkehrungen treffen.

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Fliegt man mit dem Ziel in die Vereinigten Staaten, auf seiner Reise quer durch das Land möglichst viel zu sehen, führt am Autofahren kein Weg vorbei. Öffentliche Verkehrsmittel spielen in den USA kaum eine Rolle; lediglich in großen Metropolen wie New York City, Washington D.C., Chicago oder San Francisco existiert ein gut ausgebautes ÖPNV-System, mit dem man schnell und einfach zu den wichtigsten Zielen gelangen kann. In kleineren Städten, Vororten oder ländlichen Gegenden ist es hingegen üblich, selbst kurze Strecken mit dem Auto zurückzulegen. Häufig sind nicht einmal Bürgersteige vorhanden; Busse oder Bahnen verkehren selten bis gar nicht.

Als Besucher hat man - zumindest theoretisch - die Möglichkeit, sein eigenes Auto in den Urlaub mitzunehmen. Wer an seinem Auto hängt, mag dies in Betracht ziehen: Für Oldtimer-Besitzer beispielsweise kommt oft nur das eigene Auto für die USA-Reise infrage. Viel unkomplizierter ist es in den meisten Fällen aber, vor Ort einen Mietwagen zu leihen. Besonders verlockend sind dabei die Preise, denn diese fallen in den USA wesentlich niedriger aus, als es so mancher aus anderen Urlaubsländern gewohnt ist.

Um nicht in die Verlegenheit zu kommen, vor Ort kein passendes Angebot zu finden, sollten Urlauber vorab bei Anbietern wie TUI Cars einen Mietwagen für ihre USA-Reise reservieren und das Auto nach ihrer Ankunft an einer zuvor festgelegten Station abholen. Will man den Leihwagen am Ende des Roadtrips an einer anderen Station wieder abgeben, fallen zusätzliche Gebühren an, da es sich dabei um eine Einwegmiete ("one-way rental") handelt.

Zudem sollten Urlauber daran denken, sowohl eine gute Haftpflichtversicherung als auch eine Vollkaskoversicherung für Mietwagen abzuschließen, die nach Möglichkeit auch Glas-, Reifen-, und Unterbodenschäden abdeckt. Als Deckungssumme sollte eine Million Dollar nicht unterschritten werden.

Diese wichtigen Vorkehrungen sind bereits "die halbe Miete" für einen gelungenen Roadtrip durch die USA - damit er zum unvergesslichen Erlebnis wird, sollte aber auch die Spontanität nicht zu kurz kommen. Viele Touristen machen den Fehler, ihre Reise bis ins kleinste Detail zu planen. Dadurch verlieren sie viel von der Freiheit, die einen solchen Trip überhaupt erst ausmacht. Der Reiz liegt nämlich genau darin, ungeahnte Entdeckungen zu machen und dort länger zu verweilen, wo es einem gut gefällt. Mit Ausnahme der ersten Hotelübernachtung am Ankunftsort sollten Reisende nach Möglichkeit keine Unterkünfte vorab buchen. Ausnahmen sind viel besuchte Touristenorte, bei denen man zur Hauptreisezeit Gefahr läuft, keine ßbernachtungsmöglichkeit mehr vor Ort zu finden.

Bei der groben Planung der Route planen Roadtripper idealerweise nicht zu viele Stunden hinter dem Steuer ein. Das tägliche Fahrpensum sollte 300 Kilometer nicht überschreiten, damit noch genug Zeit zum Entdecken des Lebens abseits der Straßen bleibt. Wer länger oder in warmen Regionen unterwegs ist, sollte insbesondere darauf achten, dass ausreichend Benzin im Tank ist und genügend Getränke und Snacks an Bord sind. Ratsam ist eine Kühlbox im Auto, in der das Trinkwasser transportiert werden kann.

Autofahren verläuft in weiten Teilen der USA dank des breiten und geraden Straßennetzes sehr stressfrei, nur in urbanen Ballungsräumen kann es auch einmal schweißtreibend werden. Wichtig ist es, neben seinem nationalen EU-Führerschein auch eine internationale Fahrerlaubnis dabei zu haben. Wer in eine Verkehrskontrolle gerät, spart sich durch dieses Dokument unnötige Diskussionen mit der Polizei und mögliche Missverständnisse.

Wer diese Dinge beachtet, kann sich auf einen unvergesslichen Urlaub freuen: Für Roadtrip-Freunde gibt es kaum ein anderes Land, das für Entdeckungen auf vier Rädern so gut geeignet ist wie die Vereinigten Staaten von Amerika.

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