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Auto-Neuheiten 2019 - Von A3 bis Z4

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Der neue Audi e-tron Foto: Audi

Kein neues Modell dürfte 2019 so schnell das Straßenbild prägen wie der Golf VIII. Doch auch jenseits des Bestsellers gibt es spannende Premieren.

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Das neue Jahr bringt viele neue Autos: Neben dem Bestseller VW Golf gehen auch Ikonen wie der Porsche 911 oder Neo-Klassiker wie der Range Rover Evoque in die nächste Generation. Dazu gibt es zahlreiche komplette Neustarter - nicht zuletzt solche mit Elektromotor. Die Premieren von A bis Z.

Audi:
Nachdem die Ingolstädter kurz vor dem Jahreswechsel den neuen Q3 ins Rennen geschickt haben, folgt 2019 die coupéhaft geschnittene Variation Q3 Sportback, die möglicherweise auch als Q4 startet. Die sportlicher positionierte Variante ordnet sich bei Preis und Ambiente knapp unterhalb des Mittelklasse-SUV Q5 ein. Hauptkonkurrent dürfte der Range Rover Evoque werden, der 2019 bereits in die zweite Runde geht. Einen ganz anderen Gegner nimmt der E-Tron zu Jahresanfang ins Visier: das Elektro-SUV tritt gegen das Tesla Model X an, will ihm mit 300 kW/408 PS Leistung und einer Reichweite von mehr als 400 Kilometern Käufer abwerben. Der Preis für das E-Mobil auf Q5-Basis liebt bei mindestens 80.000 Euro.

BMW:
Wichtigste Neuheit bei BMW ist im kommenden Jahr der 3er. Klassischerweise haben die Münchner an ihrem Erfolgsmodell eher wenig geändert, optisch wurden Ecken und Kanten leicht nachgeschärft, die Länge legt um eine Handbreit zu. Das Motorenangebot besteht künftig fast durchweg aus Vierzylindern - eine Entwicklung, die sich bereits beim Vorgänger andeutete. Immerhin bleibt beim 340i der klassische Reihensechser an Bord. Darüber hinaus wird es ein neues Plug-in-Hybridmodell mit bis zu 60 Kilometern Elektro-Reichweite geben. Abgesehen davon bestehen die wichtigsten Neuerungen aus modernen Assistenten und Infotainment-Funktionen. Unter anderem soll eine leistungsfähige Sprachsteuerung ins Cockpit einziehen. Start für die Limousine ist im März kurze Zeit später folgt der ,,Touring" genannte Kombi.

Beim Einser verlässt BMW seinen technischen Sonderweg und stellt sein Kompaktmodell 2019 auf Frontantrieb um, nutzt die gleiche Plattform für den 2er Active Tourer und den Mini. Das hat vor allem Kostengründe, aber voraussichtlich auch Vorteile bei der Raumökonomie. Ob das den Sportfahrer mit Faible für Hinterradantrieb trösten wird, bleibt abzuwarten.

Bei den großen Crossover-Modellen setzt sich der Trend zum Coupé auch in München fort: Mit dem X6 geht der Urvater der gekappten SUV in die dritte Runde. Wie schon beim X5 mit seinem konventionellen Heck sind optisch keine großen Änderungen zu erwarten, stattdessen gibt es etwas mehr Platz, mehr Digitales und vielleicht auch Spielereien wie den LED-Sternenhimmel für die Insassen. Wer es wirklich sportlich will, wählt aber wohl lieber ein kleines Kraftpaket: BMW legt im März den Roadster Z4 neu auf und geht zurück zu den Ursprüngen des Segments. Stoffverdeck, Hinterradantrieb, ausbalanciertes Gewicht und knackige Abmessungen versprechen Fahrspaß. Zum Start gibt es zwei Vierzylindern und einen 250 kW/340 PS-Sechszylinder.

Citroen:
Mit dem C5 Aircross steigt 2019 auch Citroen als letzte PSA-Marke in das Geschäft mit den modernen Kompakt-SUV ein. Wie schon die Schwestermodelle Peugeot 3008, DS7 und Opel Grandland setzt der Vierte im Bunde auf viel Platz und stämmiges Design. Spezielles Merkmal ist ein mit Fokus auf Komfort ausgelegtes Fahrwerk. Allradantrieb ist wie bei den Schwestermodellen nicht zu haben, könnte aber ab 2020 in Form von Plug-in-Hybridtechnik nachgereicht werden.

Dacia:
Bei der Neuauflage kommt dem Dacia Sandero erstmals die Technik des aktuellen Renault Clio zugute, bislang musste der Rumäne immer die abgelegten Plattformen des Kleinwagens auftragen. Der Technik-Fortschritt schlägt sich auch in einem selbstbewussteren Design des rumänisch-französischen Kleinwagens nieder, der preislich aber wohl weiterhin klar unter der 10.000-Euro-Grenze liegen dürfte.

DS:
Der PSA-Konzern startet die Erneuerung seiner Mini-SUV-Palette bei der edlen Tochter DS: Der DS3 Crossback will mit premiumhaftem Ambiente, expressivem Design und moderner Digitaltechnik punkten. Als Ergänzung zu den konventionellen Motorvarianten startet Ende 2019 auch eine Elektroversion, die mit rund 300 Kilometern Reichweite aufwarten soll.

Ford:
Der Kuga geht bereits in die dritte Generation und setzt dabei erstmals auf einen Plug-in-Hybridantrieb, bleibt aber auch dem Diesel treu. Wie beim 2018 erneuerten Ford Focus, mit dem er sich Technik teilt, dürfte der Kuga an Ausstrahlung und Technikoptionen gewinnen, während die Basispreise zumindest nicht steigen werden.

Ferrari:
Die Italiener legen nach und bringen den Sportwagen 488 Pista als ,,Spider". Das Cabrio trägt die gleichen aerodynamischen Hilfsmittel wie der geschlossene Pista und soll auch auf der Rennstrecke überzeugen können. Hinter dem Fahrgastraum steckt der bekannte 3,9-Liter-V8, der es auch im Pista Spider auf 529 kW/720 PS schafft. Der Preis dürfte deutlich über 300.000 Euro liegen.

Honda:
Seit seinem Messeauftritt auf der IAA 2017 wird der Honda Urban EV nicht nur von Fans des Retro-Designs sehnsüchtig erwartet. Anfang 2019 öffnen die Bestelllisten für das kleine Elektroauto, Ende des Jahres sollen die Fahrzeuge ausgeliefert werden. Preise und Leistungsdaten sind noch unbekannt.

Hyundai:
Die Kia-Schwestermarke erweitert ihr Sportprogramm und bietet zum Jahresanfang nach dem Steilheckmodell auch die Fastback-Variante des i30 als N-Modell an. Der Viertürer mit dem schnittigen Heck kommt auf mindestens 184 kW/250 PS. Richtung Jahresende wird zudem der Kleinstwagen i10 erneuert. Er soll bei gleichbleibender Außenlänge innen mehr Platz bieten.

Jeep:
Die Offroad-Marke Jeep schickt mit dem Gladiator eine Pick-up-Variante des Wrangler in die Arena. 2019 kommt der auf 5,54 Meter gestreckte Allrader mit großer, offener Ladefläche zunächst in den USA auf den Markt, später soll das neue Modell auch in Europa antreten.

Kia:
Große Ambitionen in der Kompaktklasse hat Kia. Während die Konkurrenz tendenziell ihr Modellangebot in dem umkämpften Segment eher konsolidiert, weiten die Koreaner ihres mit dem schnittigen Kombi Pro Ceed aus. Das erste kompakte Shooting-Brake-Modell unterhalb der Premiumklasse kommt als dritte Variante des Ceed nach Fünftürer und Kombi auf den Markt. Parallel dazu wird das SUV-Programm in der Kompaktklasse ausgebaut: Mit dem E-Niro startet zum Jahresanfang das Schwestermodell des Hyundai Kona Electric und mit dem später erwarteten Kia Soul die dritte Generation des kastenförmigen Lifestyle-Crossovers - erstmals ausschließlich mit Elektromotor.

Land Rover:
Der erste Range Rover Evoque hat 2011 das kompakte SUV-Segment endgültig in der Premiumliga satisfaktionsfähig gemacht. Die Neuauflage modernisiert das für den Erfolg des Vorgängers maßgebende Design daher nur vorsichtig, die Antriebspalette wird mit Mildhybriden und erstmals einem Dreizylinder gefüllt. Auch 48-Volt-Hybridisierung und Plug-in-Hybride sind geplant.

Lexus:
Nachdem die edle Toyota-Tochter ihr SUV-Programm von oben nach unten ausgebaut hat, ist sie nun in der Kompaktklasse angelangt. Der Lexus UX soll in der zweiten Jahreshälfte gegen Mercedes GLA, Jaguar E-Pace und BMW X1 antreten. Neben konventionellen Benzinern gibt es unter der Haube auch einen Hybridantrieb.

Mazda:
Der kompakte Mazda3 interpretiert seine Außenseiterrolle ab März wieder mit besonderer Designdynamik und technischen Speziallösungen: Diesmal gibt es eine echte Technik-Premiere in Form eines Diesotto-Motors, der die Verbrauchsvorteile des Diesel mit der Sauberkeit des Benziners verbinden will. Bei den Assistenzsystemen soll die Fahrerüberwachung per Infrarot- und LED-Technik Unfälle durch Sekundenschlaf verhindern helfen.

Mercedes:
Mercedes baut die kompakte A-Klasse weiter aus. So startet im kommenden Jahr der zur Limousine gestreckte CLA, der vor allem junge Asiaten und Amis in den Blick nimmt, hierzulande aber auch als handlichere Alternative zur teureren C-Klasse reüssieren könnte. Parallel dazu gibt es einen Shooting Brake als formschöne Alternative zum Kombi. Größere Absatzchancen hat aber ein anderes Familienmitglied: das Kompakt-SUV GLA, das Ende des Jahres erwartet wird. Es erhält die moderne Infotainment-Architektur der A-Klasse, wächst vor allem im Fond und beim Kofferraumvolumen. Erstmals wird ihm ein vor allem auf praktische Nutzbarkeit gemünztes Schwestermodell zur Seite gestellt, der bis zu siebensitzige GLB - sozusagen die Entsprechung des Kompakt-Vans B-Klasse im Crossover-Segment.

Zwei Klassen weiter oben macht sich bereits im Januar der GLE startklar. Der bis 2015 als  M-Klasse angebotene Luxus-Offroader startet mit einigen Innovationen in die vierte Generation, darunter ein elektrohydraulisches Fahrwerk, das mit 48 Volt Spannung arbeitet und sich besser an die Fahrsituation anpassen soll als die 12-V-Variante. Die 48-Volt-Technik wird zudem für einen Mildhybrid-Antrieb genutzt. Zeitnah erwartet wird auch die Coupévariante.

Damit ist es im SUV-Programm von Mercedes noch nicht genug: Bereits Anfang des Jahres tritt der elektrische Mittelklasse-Crossover EQC an, dem Tesla Model X die Kunden streitig zu machen. Die Leistungsdaten orientieren sich eng an dem Vorbild aus Kalifornien: 300 kW/408 PS Leistung, 450 Kilometer elektrische Reichweite. Der Preis bleibt mit 73.000 Euro rund 20.000 Euro drunter.

Mini:
Die BMW-Tochter startet ernsthaft mit der Elektrifizierung. Nachdem es bereits einmal eine elektrische Kleinserienvariante des Kleinwagens gab, kommt 2019 der richtige Electric Mini. Beim Antrieb greift man wohl auf Technik des Konzernbruders i3 zurück.

Mitsubishi:
Der Pick-up L200 zählt vor allem in Südostasien zu den Erfolgsmodellen der Allradmarke. In der nun äußerlich gründlich überarbeiteten Version gibt es zudem Assistenzsysteme wie Fußgängererkennung und Totwinkelwarner. Details zu Motoren, Ausstattungen und Preisen des europäischen L200 will Mitsubishi mit der Einführung Mitte nächsten Jahres bekanntgeben.

Nissan:
Der Juke zählte 2010 zu den ersten Mini-SUV. Im kommenden Jahr geht der polarisierend gestaltete Crossover in die zweite Generation und hält dabei an seinem expressiven Design-Stil fest. Die Technik wird dank neuer Plattform komplett umgekrempelt, unter anderem sind Dreizylinderbenziner geplant.

Opel
Der Opel Corsa wird zum Mitglied eines Trios. Nach der Übernahme durch den PSA-Konzern teilt sich der Rüsselsheimer Kleinwagen künftig die Plattform mit Peugeot 208 und Citroen C3. Wie bei der französischen-deutschen Zusammenarbeit üblich, werden die drei Modelle identische Technik nutzen, sich äußerlich aber klar differenzieren. Erstmals gibt es neben kleinen Benzinern auch einen Elektromotor, allerdings wohl erst im Jahr nach der Markteinführung.

Peugeot:
Die Franzosen schicken den Kleinwagen 208 in die nächste Generation. Zu den wichtigsten Neuheiten zählt der hausinterne Konkurrent - denn erstmals steht auch der Corsa der neuen Konzerntochter Opel auf der PSA-Plattform, die auch Citroen für den C3 nutzt. Zum ersten Mal gibt es neben kleinen Benzinern auch einen Elektromotor, allerdings wohl erst im Jahr nach der Markteinführung.

Dass die Kunden hierzulande Stufenhecklimousinen in der Regel nur von deutschen (Premium-) Herstellern akzeptieren, musste auch Peugeot beim 508 einsehen, der trotz aufregendem Design wohl nur vergleichsweise wenige Käufer findet. Deutlich bessern dürfte sich die Lage durch den für Sommer erwarteten Kombi ,,SW", der mit seiner schnittigen Dachlinie nicht zu den praktischsten, aber zu den ansehnlichsten seiner Art zählt.

Porsche:
Wichtigste Neuheit für Fahrdynamiker ist im kommenden Jahr der Porsche 911. Optisch unterscheidet sich der neue Elfer besonders durch das Heck mit breitem Spoiler und höherem Abschluss vom alten Modell. Außerdem tragen nun alle Varianten, unabhängig davon, ob sie Heck- oder Allradantrieb haben, die breite Karosserie. Im Heck des 992 sitzt ein gegenüber dem 991 leicht weiterentwickelter Sechszylinder-Boxer mit 3,8 Liter Hubraum und Turboaufladung. Der Carrera S, den Porsche vor dem normalen Carrera auf den Markt bringt, leistet nun 331 kW/450 PS - ein Zuwachs von 22 kW/30 PS. Übertragen wird die Kraft über ein neues Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, das nur noch über die Wippen am Lenkrad geschaltet werden kann. Die Preise starten bei rund 120.000 Euro, das nachgereichte Einstiegsmodell dürfte knapp sechsstellig ausfallen. Neben dem Coupé wird es 2019 zudem ein Cabrio und einen kompromisslosen Speedster geben, der jedoch noch auf dem "alten" 991 basiert.

Renault:
Mit dem Renault Clio steht einer der Veteranen auf den Kleinwagenmarkt vor der Ablöse. Die Neuauflage wirkt äußerlich erwachsener und wird bei gleicher Länge etwas geräumiger, dazu gibt es teilautonome Fahrfunktionen und neue, kleine Vierzylinderbenziner, die man bereits aus der neuen A-Klasse von Kooperationspartner Mercedes kennt. Neben dem Kleinwagen erfährt auch die höher gelegte Crossover-Variante Captur einen Modellwechsel. Der seit 2013 gebaute Vorgänger ist im aktuellen Wettbewerbsumfeld mittlerweile eine Spur zu klein, die Neuauflage dürfte daher vor allem geräumiger werden.

Seat:
Parallel zum neuen Golf legt Seat sein Schwestermodell Leon neu auf. Der Kompakte dürfte eine Ecke sportlicher positioniert werden als das alterslose Massenmodell aus Wolfsburg. Zudem muss er möglicherweise auf einige Technik-Highlights verzichten; nicht zuletzt, um dem Audi A3 - dem dritten im Bunde - nicht zu nahe auf den Pelz zu rücken. Zudem bringen die Spanier im Februar ihre eigene Variante von Skoda Kodiaq und VW Tiguan Allspace auf den Markt. Mit sieben Sitzen und Preisen ab 30.000 Euro wendet sich der Tarraco auch an Familien, denen der Van Alhambra zu spießig scheint.

Skoda:
Der für den Jahresstart erwarteten Scala ist ein klassisches Steilheckmodell in der Golfklasse, positioniert sich klar höherwertig als sein nomineller Vorgänger Rapid Spaceback. Für den eine halbe Klasse größeren Octavia bedeutet das die Gelegenheit zum Wachstum. Wenn er im Herbst in der neuen Generation Premiere feiert, dürfte er bei Größe und Anspruch endgültig in der Mittelklasse ankommen.

Subaru:
Mit dem Forester renovieren die Allradspezialisten ihr klassisches Kompakt-SUV. Wie zuletzt schon der etwas kleinere Crossover XV und die Limousine Impreza basiert er künftig auf der neuen globalen Plattform der Japaner. Alle Varianten sind daher wie gewohnt mit Allradantrieb und Boxermotoren ausgerüstet. Optisch bleibt die Neuauflage dem Look des Vorgängers treu und orientiert sich im Gegensatz zum XV am klassischen Offroad-Stil.

Tesla:
Das Model 3 schickt sich an, zum bestverkauften E-Auto der Welt zu werden. Dabei steht der Europa-Start bislang noch aus, erfolgt erst im Februar 2019. Zunächst gibt es von dem ersten Massenmodell der Marke nur die teuren Varianten mit großer Batterie und Allradantrieb, die im Bereich von 60.000 Euro starten. Die günstigen Modelle für den halben Kurs werden nachgereicht, frühestens Ende des Jahres.

Toyota:
Die Japaner streichen die Bezeichnung Auris aus dem Programm und nennen die Neuauflage des Fünftürers wieder wie in ihren erfolgreichsten Zeiten: Corolla. Neben dem großen Namen soll auch der markentypische Hybridantrieb in seiner neuesten Generation helfen, den Abstand auf den Marktführer aus Wolfsburg wieder zu verringern. Optisch ist der neue Fünftürer jedoch deutlich wagemutiger als sein Namensvorgänger, orientiert sich an der zuletzt dynamischer gewordenen Formensprache der Marke.

Oberhalb des Corolla kämpft künftig der Camry um Kundschaft. Der ,,Volkswagen" Amerikas ersetzt hierzulande den überalterten Avensis, wird aufgrund der fehlenden Kombi-Variante aber allenfalls eine Außenseiterrolle spielen. Daran dürfte auch der markentypische Hybridantrieb als Diesel-Ersatz nicht viel ändern. Ebenfalls mit Doppelmotorantrieb als Selbstzünderersatz wartet der SUV-Pionier RAV4 auf auf. In der Neuauflage wird er zudem kürzer und optisch knackiger. Zur Serienausstattung zählt ein Kollisionsverhinderer, der Radfahrer bei Tag und Fußgänger sogar bei Nacht erkennt. Während der RAV4 nach seiner Erstauflage durchgehend gebaut wurde, hat der Sportwagen Toyota Supra einen längere Zwangspause eingelegt. Im ersten Halbjahr 2019 kommt er zurück, mit mehr als 300 PS Leistung und Coupé-Karosserie.

Volkswagen:
VW schickt im Herbst mit dem Golf das Ur-Meter der Kompaktklasse in die nächste, dann achte Generation. Während sich das Design eher evolutionär entwickelt, geht der Bestseller unterm Blechkleid ins digitale Zeitalter über, erhält ein komplett neues, stark vernetztes Infotainment, neue Assistenten und autonome Fahrfunktionen. Beim Antrieb dominieren Dreizylinder mit Turboaufladung und Vierzylinder mit serienmäßiger Mildhybridtechnik. Einen Elektroantrieb wird es nicht mehr geben, für E-Mobilität sollen stattdessen die neuen I.D.-Modelle der Marke stehen, die ab 2020 starten. Vorgestellt werden dürfte zumindest der kompakte VW Neo aber bereits im kommenden Jahr.

Zu den wenigen echten SUV-Neuerscheinungen ohne Vorgänger gehört der VW T-Cross, der sich als stylische Alternative zum Kleinwagen Polo versteht und ohne Allradantrieb auskommen muss. Wolfsburg hat sich mit dem Einstieg in die kleinste SUV-Klasse viel Zeit gelassen, will ab dem Frühsommer 2019 aber das Feld von hinten aufrollen.

Volvo:
Mit einigem Abstand zum Mittelklasse-Kombi V60 bringt Volvo die Limousinen-Variante S60 nach Deutschland. Gebaut wird der Audi-A4-Konkurrent in den USA, einem klassischen Limousinen-Markt. Der Viertürer setzt auf nordisch-elegantes Design, ein breites Band an Vierzylindermotoren und Assistenzsysteme am oberen Ende des Klassenstandards.

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