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CMT: Premiere des Globeline T6613 EB - Auch Dethleffs setzt auf den Sprinter

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Mit dem zur Stuttgarter Freizeitmesse CMT präsentierten Dethleffs Globeline T6613 EB reiht sich ein weiterer namhafter Hersteller in den Club der Sprinter-Partner ein Foto: Dethleffs

Der neue Mercedes Sprinter überzeugt mit Fahr- und Bedienkomfort auf hohem Niveau auch die Reisemobilbranche. Mit dem zur Stuttgarter Freizeitmesse CMT präsentierten Dethleffs Globeline T6613 EB reiht sich ein weiterer namhafter Hersteller in den Club der Sprinter-Partner ein.

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Der Kreis jener Reisemobil-Hersteller, die sich dem neuen Mercedes Sprinter als Basis-Fahrzeug zuwenden, wird immer größer. Bei der Stuttgarter Freizeitmesse CMT (12. bis 20. Januar) kommt ein weiterer Big Player hinzu: Das Allgäuer Traditions-Unternehmen Dethleffs erweitert sein Portfolio um den Globeline T6613 EB, einen kompakten Teilintegrierten, der zu Preisen ab rund 63.000 Euro im zweiten Quartal 2019 an den Start geht.

Der neue Stern am Dethleffs-Himmel verfügt auf knapp sieben Metern Länge über einen Einzelbetten-Grundriss mit einer voluminösen Heckgarage und bleibt dennoch innerhalb der 3,5-Tonnen-Klasse. Serienmäßig wird das drei Meter hohe Reisemobil in Weiß ausgeliefert, kann über ein rund 3.000 Euro teures Style-Paket aber auch optisch aufgepeppt werden. Dann fährt der Teilintegrierte mit einem Fahrerhaus in Schwarzmetallic, silbernem Aufbau und weiteren Merkmalen wie Rahmenfenstern und Kühlergrill in Chrom vor.

Im Wohnraum findet man die bewährte Architektur. Vorn die Sitzgruppe mit L-förmiger Bank, höhenverstellbarem Tisch und den drehbaren Pilotensesseln aus dem Fahrerhaus. Direkt hinter der 70 Zentimeter breiten Aufbautür die Küche mit Drei-Flammen-Kocher, rundem Spülbecken, Kühlschrank und Backofen. Dahinter noch ein Hängeschrank, gegenüber die Nasszelle mit Dusche und WC. Die beiden Einzelbetten im Heck lassen sich zu einer riesigen Spielwiese von 1,95x2,00 Meter verbinden. Auf Wunsch kann gegen Aufpreis für einen dritten Passagier ein Hubbett (2,00x0,95 Meter) über der Sitzgruppe bestellt werden.

Soweit, so normal. Das neue Basis-Fahrzeug verleiht dem Dethleffs-Teilintegrierten allerdings einen Status, der ihn aus der Masse der Ducato-Wettbewerber heraus hebt. Denn der Sprinter hievt Fahr- und Bedienkomfort auf eine neue Stufe. In puncto Sicherheit und Assistenzsysteme ebenso wie beim Infotainment kann mit dem Mercedes-Transporter aktuell - bis auf den bisher nur als Kastenwagen aufgetretenen VW Crafter - keiner mithalten. Das reicht vom aktiven Bremsassistent über Spurhalte-, Fahrtlicht- und Seitenwind-Unterstützung, Regensensor, Abstandshalter und Verkehrszeichenerkennung bis zum Notrufsystem und Pannenmanagement. Dazu das lernfähige Multimediasystem MBUX mit gut funktionierender Sprachsteuerung - alles wie im Pkw.

Für Pkw-ähnlichen Fahrkomfort sorgt der 105 kW/143 PS starke Dieselmotor in Kombination mit Hinterradantrieb. Optional kann die 7G-Tronic-Plus-Automatik geordert werden. Wer hinter all die schönen, komfortablen Extras in der Aufpreisliste allerdings viele Häkchen setzt, treibt den Einstiegspreis von 62.990 Euro locker in der Nähe der 90.000-Euro-Marke.

Zuletzt baute Dethleffs seine Reisemobile ausschließlich auf Fiat-, Citroen- und Iveco-Fahrgestellen auf, wagt sich mit der neuen Mercedes-Basis aber keineswegs auf Neuland. Schon vor knapp zehn Jahren erstrahlte ein Stern am Kühlergrill eines Globeline T7013. Der neue Sprinter ist Verlockung genug, einen neuen Versuch zu starten, zumal die Allgäuer zur Erwin-Hymer-Gruppe gehören, die bereits in die Entwicklung des Sprinters eingebunden war und als größter Daimler-Kunde einen Sonderstatus haben dürfte, der auch der Marke Dethleffs zugutekommt.

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