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Pkw-Weltmarkt - Ziemlich verhaltener Jahresstart

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Die Neuwagennachfrage auf den großen Pkw-Märkten der Welt blieb auch im Februar verhalten Foto: Audi

Weltweit halten sich Pkw-Käufer beim Neuwagenkauf zurück. Doch es gibt Ausnahmen.

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Die Neuwagennachfrage auf den großen Pkw-Märkten der Welt blieb auch im Februar verhalten und lag unter dem Niveau des Vorjahresmonats. In der EU wurden dem Industrieverband VDA zufolge gut 1,1 Millionen PKW neu zugelassen, 1 Prozent weniger als im Februar 2018. Gegen den Trend schnitten Deutschland mit einem Plus von 3 Prozent, Frankreich (plus 2 Prozent) und Großbritannien (plus 1 Prozent) ab. Rückläufige Zulassungszahlen verzeichneten dagegen Italien mit einem Minus von 2 Prozent und Spanien (minus 9 Prozent). Für die ersten zwei Monate des Jahres zählt der VDA EU-weit knapp 2,4 Millionen Pkw-Neuzulassungen, das sind drei Prozent weniger als im entsprechenden Zeitraum 2018.

In den USA schrumpfte der Markt im Februar um 2 Prozent auf knapp 1,3 Millionen Fahrzeuge. Verkaufsrückgänge gibt es auch für China zu vermelden. Hier sank das Marktvolumen um 17 Prozent auf 1,2 Millionen verkaufte Pkw. Ebenfalls rückläufig haben sich die Verkaufszahlen in Indien entwickelt. Sie sanken um rund 1 Prozent auf 272.300 Einheiten. Höhere Einbußen (minus 4 Prozent) musste der russische Markt verkraften und kam auf ein Volumen von 128.400 Einheiten. In Japan wurde mit 401.400 Pkw das Niveau des Vorjahresmonats erreicht. Deutliche Zuwächse gab dagegen es in Brasilien, wo 190.300 Neuwagen auf die Straße rollten (plus 25 Prozent).

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