Ratgeber & Verkehr

Neue Assistenzsysteme - Rund 30 Helfer werden Pflicht

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Dank neuer Assistenzsysteme sollen Fußgänger besser geschützt werden Foto: Volvo

Die Zahl der obligatorischen Assistenzsysteme an Bord von Pkw und Lkw wird kräftig aufgestockt. Überwacht werden sollen auch körperliche Fitness und Alkoholkonsum.

Rund 30 neue Assistenzsysteme werden ab 2022 europaweit Pflicht in neuen Autos. Darauf haben sich Unterhändler des EU-Parlaments und der Mitgliedsstaaten geeinigt. Vorgeschrieben werden unter anderem Notbremshelfer, Müdigkeitsüberwachung, Spurverlassenswarner und Geschwindigkeitsbegrenzer. Auch ein Alkoholdetektor, der Trunkenheitsfahrten verhindern soll, ist vorgesehen. Lkw müssen zudem mit Systemen ausgerüstet werden, die Unfälle mit Fußgängern oder Radfahrern im toten Winkel verhindern. Künftig ist darüber hinaus für alle Fahrzeuge ein Unfalldatenspeicher an Bord verpflichtend. Die Standards gelten zunächst für neu zertifizierte Fahrzeugtypen, ab 2024 dann für alle Neuwagen. Die EU will mit der Regelung die Zahl der Verkehrstoten senken und die Bevölkerung durch die Verbreitung der neuen Technik auf das automatisierte Fahren der Zukunft vorbereiten.

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