Motorsport

Benzin liegt in der Luft – diese Newcomer sitzen vielleicht bald in den Top Boliden

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@ Toby_Parsons (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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Die Formel 1 fasziniert Motorsport-Liebhaber mit enormem Tempo, ungeheurer Spannung und mutigen Fahrern, die für den Sieg bis ans Limit gehen. Während gestandene Piloten wie die mehrfachen Champions Sebastian Vettel und Lewis Hamilton Jahr für Jahr versuchen, sich noch unsterblicher zu machen, möchten sich die neuen Fahrer schnellstmöglich in der höchsten Klasse des Motorsports etablieren. Auch 2019 sind junge Piloten am Start, die entweder in ihre allererste Saison gehen oder sich in ihrem zweiten oder dritten Jahr endlich richtig beweisen möchten. Wir verraten Ihnen, welche Newcomer vielleicht bald in den Top Boliden sitzen.

Max Verstappen (Aston Martin Red Bull Racing/Formel 1)

Max Verstappen ist zwar erst 21 Jahre jung, fährt aber bereits seit 2015 in der Formel 1. Der bei seinem Debüt am 15. März 2015 erst 17-Jährige ist damit der erste Fahrer unter 18 Jahren in der Formel 1. Als Sohn Jos Verstappens fließt dem Niederländer Benzin gewissermaßen durch die Adern. Während Max Verstappen in seiner ersten Saison noch für die Scuderia Toro Rosso fuhr, steht er seit 2016 bei Red Bull unter Vertrag. Bereits jetzt fährt Max Verstappen für ein ambitioniertes Team und steht hoch im Kurs wenn es um Wetten geht. Ob bald der Wechsel zu Ferrari oder Mercedes folgt?

Lance Stroll (Racing Point F1/Formel 1)

Ähnlich wie Max Verstappen ist Lance Stroll kein klassischer Newcomer mehr. Der Kanadier fährt bereits seit 2017 in der Königsklasse des Motorsports, startete beim Formel-1-Saisonstart 2019 in Down Under schon in seine dritte Saison und holte dort auch gleich mit Platz neun zwei Punkte. In seinen bisherigen 42 Formel-1-Rennen erfuhr der Sieger der italienischen Formel-4-Meisterschaft (2014), Toyota Racing Series (2015) und Formel-3-Meisterschaft Europas (2016) 48 Punkte sowie am 25. Juni 2017 in Aserbaidschan einen Podestplatz (Rang drei). Lance Strolls Einstieg in die Formel 1 zog große Aufmerksamkeit auf sich, da sein Vater – ein vermögender Mode-Magnat – die motorsportliche Ausbildung seines Sohnes mit Millionen unterstützte.

George Russell (Williams Racing/Formel 1)

Anders als Max Verstappen und Lance Stroll ist George Russell ein absoluter Newcomer. Die Saison 2019 ist seine erste in der Formel 1, weshalb er auch erst einen Start in Australien hinter sich hat. Dort erreichte er mit Platz 16 zwar nicht die Punkteränge, kam aber anders als Daniel Ricciardo oder Romain Grosjean wenigstens ins Ziel. Bevor er bei Williams in der Formel 1 unterschrieb, konnte er einige Erfolge in niedrigeren Klassen feiern. Platz eins in der GP3-Meisterschaft 2017 und der Sieg in der Formel 2 letztes Jahr lassen auf mehr hoffen. Mit Erwartungen überfrachten sollte den 21-jährigen Briten aber niemand.

Lando Norris (McLaren F1 Team/Formel 1)

Wer bereits alles über die Formel-1-Saison 2019 verschlungen hat, der weiß: Lando Norris ist der jüngste Fahrer der Saison. Der Brite ist erst 19 Jahre jung, blickt aber bereits auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Motorsport-Jugend zurück: Bis auf 2018, als er hinter George Russell in der Formel 2 die Vizemeisterschaft erlangt, durfte sich Norris seit 2014 jährlich über den Gewinn bedeutender Wettbewerbe freuen. Der Kart-Weltmeisterschaft 2014 folgten 2015 die Formel-4-Meisterschaft Großbritanniens, 2016 die Triumphe in der nordeuropäischen Formel Renault, im Formel Renault 2.0 Eurocup und in der Toyota Racing Series sowie 2017 die Formel-3-Meisterschaft Europas. Nun also der nächste Schritt in der Formel 1 bei McLaren.

Mick Schumacher (Prema Powerteam/Formel 2)

Noch kein Newcomer der Formel 1, dafür aber ein großer Name: Mick Schumacher ist der Sohn von Michael Schumacher – dem 7-maligen Weltmeister der Formel 1. Die ganz großen Triumphe im Stile eines Lando Norris blieben dem seit Kurzem 20-jährigen Deutschen zwar verwehrt. Doch der Titel 2018 in der Formel 2 zeigt deutlich, dass die Entwicklung des Neffen Ralf Schumachers voranschreitet. Viele Experten fragen sich: Wann führt der Weg von Mick Schumacher in die Formel 1? Man munkelt, dass 2019 ein Übergangsjahr ist, in dem er in der Formel 2 beim Prema Powerteam fahren wird. Je nach Abschneiden und anderen Faktoren könnte es dann 2020 so weit sein. Im Nachwuchsförderungsprogramm Ferraris ist Mick Schumacher jedenfalls schon mal.

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