Ratgeber & Verkehr

ADAC-Vergleich der ÖPNV-Preise - Es kommt drauf an wo man wohnt

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In einigen Städten ist der ÖPNV extra teuer Foto: Daimler

Im teuren München ist der ÖPNV recht günstig, in Hamburg und im Rheinland kostet er die Nutzer dagegen relativ viel Geld: Der ADAC hat in einem Vergleich große Preisunterschiede für Nahverkehr-Tickets festgestellt.

Der ÖPNV soll beim Lösen der Klima- und Verkehrsproblem helfen. Je nach Wohnort kommt die Nutzung von Bus und Bahn die Kundschaft aber richtig teuer, wie eine Auswertung des ADAC ergeben hat. Demnach gibt es zwischen den großen deutschen Städten Preisunterschiede von bis zu 100 Prozent.

Wer ein Monatsticket für den Nahverkehr nutzt, fährt in München am günstigsten. 55,20 Euro werden in der ansonsten sehr teuren bayerischen Metropole fällig. In Hamburg liegen die Kosten mit 109,20 Euro fast doppelt so hoch. Im Schnitt aller 21 untersuchten Kommunen kosten Bus und Bahn im Monats-Abo 77,50 Euro.

Nicht ganz so hoch sind die Unterschiede bei Tageskarten für Erwachsene. In Stuttgart sind diese mit 5,20 Euro relativ günstig, in Köln werden mit 8,80 Euro Spitzenpreise aufgerufen. Einzeltickets sind in Mannheim besonders attraktiv (1,80 Euro), während in Nürnberg 3,20 Euro fällig werden.

Untersucht hat der ADAC die Verkehrsverbünde in Berlin, Bielefeld, Bremen, Dresden, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg und Stuttgart. Dazu kamen gemeinsame Verbünde wie sie in Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen und Wuppertal sowie den Rheinstädten Bonn und Köln existieren. Verglichen wurden die Preise für die gängigsten Ticketarten, die möglichst in allen Städten verfügbar waren.

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