Ratgeber & Verkehr

Geblitzt – und nun?

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@ manfredrichter (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Wer geblitzt wird, muss mit einem Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid rechnen. Klassische Beispiele für entsprechende Verkehrsvergehen sind Tempoverstöße, das Fahren über eine rote Ampel, zu geringer Abstand oder die Nutzung vom Handy am Steuer. Aber nicht immer sind Bußgeldvorwürfe auch gerechtfertigt. Dann stellt sich die Frage, ob man sich dagegen wehren kann. Und ob sich ein Einspruch überhaupt lohnt. Antworten liefert www.geblitzt.de. Das Online-Portal bietet durch seinen Service Betroffenen die Möglichkeit, Vorwürfe kostenfrei prüfen zulassen.

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Nobody is perfect: Über die Fehleranfälligkeit von Messungen

Grundsätzlich mach es Sinn, Einspruch einzulegen, denn Unstimmigkeiten bei den Messungen sind keine Seltenheit. Letzteres kann zum Beispiel aus einem defekten oder falsch justierten Blitzer sowie aus der unregelmäßigen Wartung oder unvorschriftsmäßiger Eichung des Gerätes resultieren. Auch seitens der Bußgeldstelle läuft nicht immer alles korrekt ab. Hier können formelle Fehler wie unvollständige Angaben zu den Personalien des Betroffenen, ein fehlendes Blitzerfoto oder Fehler in der Fristberechnung auftreten.

Wenn Verjährung eintritt …

Ein Bußgeldvorwurf kann verjähren. Das wäre der Fall, wenn drei Monate nach dem Verkehrsverstoß immer noch kein Bescheid von der Bußgeldstelle eingetroffen ist. Die Verjährungsfrist kann allerdings auch unterbrochen werden, falls innerhalb der drei Monate ein Anhörungsbogen zugestellt wird. Dann beginnt die Frist von vorne bis zu einer Dauer von insgesamt maximal sechs Monaten. Weitere Gründe für eine Fristverlängerung sind: Die richterliche Vernehmung des Beschuldigten oder eines Zeugen, die Abgabe der Angelegenheit an die Staatsanwaltschaft, der Akteneingang beim Amtsgericht, die öffentliche Klageerhebung oder die Eröffnung des Hauptverfahrens.

Zeugnisverweigerungsrecht

Ist der Fahrer anhand des Blitzerfotos nicht eindeutig zu identifizieren, wird dem Fahrzeughalter ein Zeugenfragebogen zugesendet. Gibt dieser keine Auskunft darüber, wer am Steuer saß, muss er mit Sanktionen rechnen. Auch unangenehm: Der Polizei steht die Möglichkeit offen, persönlich im Umfeld des Halters zu erscheinen, um den Fahrer ausfindig zu machen. Aber nicht immer hat man die Pflicht, die Identität des Fahrers preiszugeben. Das trifft dann zu, wenn der Fahrzeughalter mit dem Fahrzeugführer bis zu einem bestimmten Grad verwandt oder verschwägert ist. Auch muss sich der Betroffene mit einer Aussage nicht selbst belasten.

Die Fahrtenbuchpflicht

Noch nie von einem Fahrtenbuch gehört? Dann sollten Sie jetzt unbedingt weiterlesen. Wer der Bußgeldstelle bei der Auffindung des vermeintlichen Verursachers eines Verkehrsverstoßes nicht behilflich ist, kann zum Führen eines Fahrtenbuchs verpflichtet werden. In diesem muss detailliert Datum und Uhrzeit bei Fahrtantritt und Fahrtende, Name und Anschrift sowie das amtliche Kennzeichen des Fahrzeugs festgehalten werden. Das Schreiben in ein Fahrtenbuch kann über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten angeordnet werden. Hier gibt es auch kein Hintertürchen: Die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs zum Beispiel befreit den Betroffenen nicht von der Fahrtenbuchpflicht.

Mit Geblitzt.de Bußgeld erfolgreich abwenden

Um die Hilfe eines erfahrenen Anwalts in Anspruch nehmen zu können, bedarf es meistens einiges an finanziellen Mitteln. Die Coduka GmbH schafft hier seit 2013 Abhilfe durch den kostenfreien Service Geblitzt.de. Das Online-Portal bietet die Möglichkeit, Vorwürfe aus Bußgeldbescheiden kostenfrei überprüfen zulassen. Das Unternehmen arbeitet dafür mit erfahrenen Anwälten für Verkehrsrecht zusammen. Neben Geschwindigkeitsüberschreitungen werden auch Rotlicht-Vergehen, Abstands-Verstöße und die Nutzung von Mobilfunkgeräten am Steuer geprüft.

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