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Fahrradanhänger für Kindertransport im Test - Fünf fallen durch

  • In FAHRRAD
  • 26. Juni 2019, 14:10 Uhr
  • Mario Hommen/SP-X
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Fahrradanhänger für Kinder sind beliebt, doch wer Qualität will, muss investieren Foto: www.croozer.de | pd-f

Für den Kindertransport per Fahrrad gibt es mittlerweile eine Vielzahl spezieller Anhänger. Nicht wenige weisen in Hinblick auf die Sicherheit allerdings deutliche Mängel auf.

Stiftung Warentest hat Fahrradanhänger für den Kindertransport getestet. Neben neun Zwei- wurden drei Einsitzer genauer unter die Lupe genommen. Die Bilanz ist durchwachsen, denn in lediglich drei Fällen wurde die Note ,,gut" vergeben, während fünf Anhänger mit einem ,,mangelhaft" glatt durchgefallen sind. Wer einen guten Anhänger will, muss dafür einiges investieren.

In beiden Kategorien als klarer Testsieger ist der Chariot Cross von Thule hervorgegangen. Sowohl der Einsitzer für 815 Euro als auch der Zweisitzer für 900 Euro haben in allen Disziplinen überzeugt. In Hinblick auf Haltbarkeit und Sicherheit gab es sogar Bestnoten. Ebenfalls mit ,,gut" wurde der 900 Euro teure Hamax Outback benotet, den die Tester als robust und fahrstabil lobten. Doch ein hoher Preis führt nicht zwangsweise zu guten Testergebnissen, wie sich im Fall der jeweils rund 900 Euro teuren Modelle Croozer 1 und 2 sowie Burley D'Lite X zeigte. Unter anderem reichte es aufgrund von Einschränkungen bei Ergonomie und Platzangebot in diesen Fällen jeweils nur für ein ,,ausreichend".

Vor einigen Anhängern warnt Stiftung Warentest aufgrund hoher Schadstoffbelastungen und mangelnder Sicherheit sogar. Letzteres trifft vor allem auf den abgeschlagen Letztplatzierten Froggy zu, der mit 96 Euro auch das mit Abstand günstigste Modell ist. Ebenfalls mit ,,mangelhaft" durchgefallen sind die Anhänger Point-Helmig Blue Bird, Prophete 2928 sowie die Ein- und Zweisitzervarianten des Kidgoo von Qeridoo.

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