Ratgeber & Verkehr

Bahnstörungen bei Unwetter - ,,Eberhard" und ,,Bennet" verwirbeln Fahrplan

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Unwetter stören regelmäßig den Bahnverkehr Foto: Deutsche Bahn/Wolfgang Klee

Unwetter stören regelmäßig den Bahnverkehr. Im laufenden Jahr waren vor allem Eberhard und Bennet für Verspätungen zuständig.

Im ersten Halbjahr 2019 ist es in Deutschland zu 3.467 unwetterbedingten Zugverspätungen gekommen. Hauptauslöser waren die Stürme ,,Eberhard" und ,,Bennet" im März, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Parlaments hervorgeht. Für das Gesamtjahr 2018 führt die Statistik 7.457 unwetterbedingte Verspätungen auf, 2017 waren es 11.348. Rund 4.000 Züge fuhren damals allein im Oktober während des Orkans Xavier nicht pünktlich. Zum Vergleich: Die Gesamtzahl der Zugfahrten liegt bei durchschnittlich 40.000 pro Tag.

Die Bahn verfügt nach eigenen Angaben über rund eigene 1.000 Mitarbeiter, die bei Großstörungen sofort eingesetzt werden können, um beispielsweise Strecken zu räumen. Dazu kommen weitere 1.000 Arbeitskräfte über Fremdunternehmen. Der Etat der Bahn für solche Arbeiten liegt bei jährlich 70 Millionen Euro.

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