Fahrrad

Cannondale Treadwell - Stark für die Stadt

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Mit dem neuen Treadwell bietet Cannondale ein vergleichsweise günstiges Fahrrad für den urbanen Einsatz an Foto: Cannondale

Konnektivität war bislang vor allem bei höherpreisigen E-Bikes ein Thema. Cannondales Treadwell verzichtet auf einen Motor, kann aber Smartphones dennoch clever in den Fahrradalltag einbinden.

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Die amerikanische Fahrradschmiede Cannondale hat sich vor allem mit sportlichen Zweirädern einen Namen gemacht. Doch künftig will die Marke sich mit dem Treadwell noch breiter im Markt praktischer Bikes für den urbanen Einsatz aufstellen - ganz ohne E-Antrieb, dafür aber mit cleverer Vernetzung.

Optisch erinnert das Treadwell an Cruiser-Bikes, wie sie in den USA seit den 60er-Jahren recht üblich sind. Entsprechend sind die Reifen vergleichsweise breit, wie auch der im BMX-Stil ausgeführte Lenker. Zusätzlich bietet das schnörkellose Fahrrad praktische Ausstattungsdetails wie etwa Schutzbleche oder einen großen Frontgepäckträger. Was fehlt ist allerdings eine fest integrierte Beleuchtungsanlage. Hier muss also ein Akkubeleuchtungssystem nachgerüstet werden. Zur Serienausstattung gehören dafür hydraulische Scheibenbremsen, eine neunstufige Kettenschaltung sowie eine Smartphone-Halterung im Lenkervorbau und ein Laufradsensor. Letzterer kann in Verbindung mit einer Cannondale-App via Smartphone Fahrdaten anzeigen und erfassen und so unter anderem auf fällige Wartungstermine hinweisen.  

In einigen Punkten ähnelt das Treadwell dem Schindelhauer-Modell Gustav, preislich ist es mit rund 900 Euro aber rund 400 Euro günstiger als der Mitbewerber aus Berlin. Für den Preis muss man allerdings auch Abstriche bei der Qualität hinnehmen. So wurden, anders als bei Cannondale meist üblich, die Schweißnähte des Alurahmens beim Treadwell nicht bis zur Unkenntlichkeit geglättet.  

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