Umwelt & Eco

Alternative Antriebe - die Zukunft der Mobilität

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Toyota RAV4 Hybrid FWD

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Die Zukunft gehört den alternativen Antrieben. Bereits heute konkurrieren viele verschiedene Antriebstechnologien. Hybrid- oder Elektrosystem, Biodiesel oder Brennstoffzelle - welchem alternativen Antriebskonzept gehört die Zukunft? Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten alternativen Antriebe vor und gehen auf die Vor- und Nachteile der jeweiligen Antriebstechnik im Detail ein.

Im Jahr 2015 betrug die Anzahl der weltweit registrierten Kraftfahrzeuge (Pkws, Lkws, Motorräder und Sonstige) rund 1,3 Milliarden. Auf dem Spitzenplatz befinden sich die Vereinigten Staaten von Amerika mit rund 113 Millionen angemeldeter Fahrzeuge. In Deutschland sind hingegen rund 46 Millionen Fahrzeuge registriert. Hinzu kommt die Tatsache, dass der Fahrzeugbestand in Entwicklungs- und Schwellenländern, wie beispielsweise in China oder Indien, in den letzten Jahren kontinuierlich viel schneller wächst. Der Grund hierfür ist der enorme Nachholbedarf, denn während in Deutschland jeder zweite Bundesbürger ein Auto besitzt, liegt die Autodichte in China und Indien deutlich unter diesem Wert. So kommen in der Volksrepublik China auf 1000 Einwohner ca. 100 Fahrzeuge, während es in Indien sogar nur 10 sind. Aus diesem Grund steigen immer mehr umweltbewusste Bürger auf Fahrzeuge mit alternativen Antrieben um.

Elektromotor

Wenn es um alternative Antriebe geht, ist das E-Auto das Paradebeispiel. In Deutschland gab es am 1. Januar 2019 rund 84.000 Elektroautos, die auch bei Gebrauchtwagenhändlern zu günstigen Preisen und Konditionen erhältlich sind. E-Autos überzeugen mit Sauberkeit, einem sparsamen Ressourcenverbrauch, und geringer Schallbelastung. Falls der Strom aus regenerativen Quellen erzeugt wird, fallen auch fast keine Emissionen an.

Hybridauto

Hybridautos basieren auf einem interessanten Konzept. Bei einem hybriden Fahrzeug kommen zwei Antriebe zum Einsatz, und zwar ein traditioneller Verbrennungs- und ein Elektromotor. Dadurch können die jeweiligen Stärken eines Motors die Schwächen des anderen Motors kompensieren. Auf kürzeren Strecken und innerstädtischen Touren wird der Elektroantrieb genutzt, der leise und sauber ist und deswegen ideal für den Einsatz in Städten ist. Bei längeren Fahrten wird dann automatisch auf den Verbrennungsmotor umgestellt. Die Erfolgsgeschichte dieser Antriebsart begann mit dem ersten Hybridauto in Serienproduktion, dem Toyota Plus. In Deutschland sind mittlerweile mehr als 130000 hybride Fahrzeuge angemeldet, die auch bei Gebrauchtwagenhändlern wie InstaMotion zu günstigen Preisen und Konditionen erhältlich sind.

Erdgas

Erdgas setzt sich hauptsächlich aus Methan zusammen, weswegen die Energiedichte relativ gering ist. Damit Erdgas als Treibstoff für Autos verwendet werden kann, muss es zunächst auf etwa 200 bar verdichtet werden. In Deutschland ist Erdgas an Tankstellen unter der Bezeichnung CNG (Compressed Natural Gas) erhältlich. Viele Benzinmotoren lassen sich ohne größere Probleme auf den Erdgas-Betrieb umrüsten. Aufwendig ist jedoch die Installation des Tanks. Dieser wird bei den meisten Fahrzeugen im Kofferraum eingebaut, weswegen weniger Platz für Gepäck übrig bleibt.

Wasserstoff

Autos, die mit einer Brennstoffzelle auf Basis von Wasserstoff angetrieben werden, versprechen 100 Prozent saubere Energie. Unter den alternativen Antriebsarten gilt diese Technik als besonders zukunftsträchtig, stellt aber in technischer Hinsicht auch eine enorme Herausforderung dar. Dies liegt in erster Linie daran, dass als Treibstoff Wasserstoff zum Einsatz kommt. Damit Wasserstoff in flüssiger Form sicher transportiert werden kann, muss er in einem speziellen Tank mit bis zu 800 bar Druck aufbewahrt werden. Innerhalb der Brennstoffzelle wird durch ein kompliziertes Verfahren Energie erzeugt, die dann in Strom umgewandelt wird und zum Antrieb des Elektromotors genutzt wird.

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