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Kinder richtig sichern – die optimalen Kindersitze für das Fahrzeug

  • In AUTO
  • 14. August 2019
  • Redaktion
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@ rhonda_jenkins (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Der Transport von Kindern im Fahrzeug ist immer wieder eine Herausforderung. Das gilt nicht nur für die Unterhaltung während der Fahrt. Gerade die Sicherung der Kinder im Auto ist ein Thema, das Eltern beschäftigt. So haben Studien gezeigt, dass viele Eltern ihre Kinder im Auto gar nicht richtig sichern – aus Unwissenheit.

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Die Kindergesundheit steht für Eltern in allen Bereichen des Lebens an erster Stelle. Sie möchten ihre Kinder so gut es geht schützen. Gerade im Auto ist es daher wichtig, sich umfangreich mit dem Thema der Sicherheit im Auto zu beschäftigen und sich über die verschiedenen Arten an Kindersitzen zu informieren, die es gibt.

Wird ein Baby geboren, benötigt es eine Babyschale für den Transport im Fahrzeug. Die Schale ist so konzipiert, dass das Baby sicher rückwärts transportiert werden kann. Bis zum vierten Geburtstag ist die Nackenmuskulatur des Kindes noch nicht ausreichend ausgebildet und gestärkt, um den Kopf bei einem Unfall halten zu können. Dies hängt damit zusammen, dass der Kopf des Kindes im Vergleich zum restlichen Körper noch größer und schwerer ist. Der Rat lautet daher, Kinder bis zu diesem Alter möglichst rückwärts zu transportieren. In der Babyschale erfolgt der Transport automatisch rückwärts. Es gibt Ausführungen, die mit dem Gurt befestigt werden können. Sehr beliebt sind aber auch die Varianten für die Befestigung mit Isofix. In einem umfangreichen Kindersitz Test werden Babyschalen regelmäßig getestet. 

Folgesitze für Kinder richtig vergleichen 

Ist das Baby zu groß für die Babyschale, fährt es sicher im Folgesitz. Dieser wird als Sitz der Gruppe +0/1/2 bezeichnet. Die Auswahl an Modellen ist in diesem Bereich heute besonders groß. Eltern können sich für einen Reboarder entscheiden. Die Sitze werden rückwärts im Auto eingebaut und können, abhängig vom Hersteller, bis zu einem Gewicht von mehr als 20 kg genutzt werden. Damit ist s möglich, die Kinder bis zum 4. Geburtstag rückwärts zu transportieren. Ebenfalls angeboten werden Kindersitze, die vorwärts gerichtet im Auto eingebaut werden. Hier ist zu unterscheiden zwischen Sitzen mit und ohne Fangkörper. In einem Sitz ohne Fangkörper werden die Kinder mit einem 5-Punkt-Gurt fixiert.

Die Kindersitze der Gruppe 3 können schließlich so lange verwendet werden, bis die Kinder groß und schwer genug sind, um ohne Sitz fahren zu können. Lange Zeit wurden gerne die klassischen Sitzerhöhungen verwendet. Tests haben jedoch ergeben, dass diese keine ausreichende Sicherheit mitbringen. Kommt es zu einem Unfall, können die Erhöhungen unter dem Gesäß des Kindes hervor rutschen und so Verletzungen begünstigen. Besser ist es, sich für einen Sitz der Gruppe 3 zu entscheiden, der über ein Rückenteil verfügt. Diese Rückenteile lassen sich in der Höhe anpassen und schützen so den Rücken und den Kopf des Kindes. Angeschnallt wird mit dem klassischen Gurt aus dem Fahrzeug.

Fazit: Richtige Sicherung der Kinder im Auto muss geübt werden

Um den passenden Sitz für das Kind zu finden, spielen viele Faktoren eine Rolle. Eltern können sich einen ersten Überblick verschaffen, welche Sitze im ADAC Test überzeugen konnten. Anschließend ist es zu empfehlen, eine Beratung vor Ort aufzusuchen und die Kinder in die Sitze zu setzen. So lässt sich prüfen, ob die Gurtführung korrekt ist, der Sitz zum Kind passt und sich auch gut im Auto befestigen lässt.

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