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Elektrosportwagen Drako GTE - Viersitzer für die Rennstrecke

  • In AUTO
  • 21. August 2019, 10:29 Uhr
  • Mario Hommen/SP-X
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Der E-Sportwagen Drako GTE soll sich für den Einsatz auf Rennstrecken eignen Foto: Drako Motors

E-Antriebe machen sehr hohe Leistungsniveaus möglich. Auf einem solchen angekommen ist auch der in den USA entwickelte Newcomer Drako GTE.

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Im Rahmen des diesjährigen Concours d'Elegance am kalifornischen Pebble Beach hat ein neuer Elektrosportwagen namens Drako GTE seine Premiere gefeiert. Es handelt sich um einen breiten und flachen Boliden, der trotz coupéhafter Aura vier Einstiegstüren und vier Sitzplätze bietet. Die Karosserie stammt vom Karma Revero ab, allerdings bietet der GTE ein völlig eigenständiges Front- und Heckdesign wie auch eine eigene Antriebstechnik.

Diese besteht aus gleich vier 225 kW/306 PS starken E-Motoren, die gemeinsam 900 kW/1.224 PS und 8.800 Newtonmeter Drehmoment leisten. Die Motoren sind jeweils an ein Rad gekoppelt, was ein für die Fahrdynamik vermutlich sehr vorteilhaftes Torque-Vectoring erlaubt. Eine Sprintzeit wird nicht genannt, die Höchstgeschwindigkeit soll bei über 330 km/h liegen.

Als Energiespeicher dient ein 90 kWh großer Akku, der vermutlich ein größeres Reichweitenfenster ermöglicht. Konkrete Angaben macht Drako Motors auch hier nicht. Dafür wird auf das aufwendige Flüssigkühlsystem der Batterie hingewiesen, das selbst bei hoher Leistungsabfrage ein thermisches Gleichgewicht gewährleisten soll. Der GTE wurde für den Einsatz auf Rennstrecken optimiert. Entsprechend gibt es eine Carbon-Keramik-Bremsanlage von Brembo sowie ein verstellbares Öhlins-Fahrwerk. Außerdem ist das Fahrzeug mit zwei Reifensätzen zu haben: Während die 20-Zoll-Räder mit Michelin Pilot Sport Cup2 für den Pisteneinsatz vorgesehen sind, sollen die 21-Zöller mit Michelin Pilot Sport 4S im normalen Straßenverkehr zum Einsatz kommen.

Lediglich 25 Exemplare des GTE will die in Kalifornien beheimatete Autoschmiede Drako Motors produzieren. Der Basispreis beträgt 1,25 Millionen Dollar, was 1,13 Millionen Euro entspricht. Bereits kommendes Jahr sollen erste Exemplare ausgeliefert werden.

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